Sechs Autos krachen auf A4 ineinander: Feuerwehr muss zu Fuß Rettungsgasse bilden

Magdala - Kilometerlanger Stau am Freitag auf der A4 in Richtung Dresden. Mehrere Fahrzeuge waren zwischen Magdala und Bucha ineinander gekracht.

Im Baustellenbereich der A4 in Richtung Dresden waren sechs Autos ineinander gefahren. Die Anfahrt der Rettungskräfte wurde wegen einer unzureichenden Rettungsgasse erschwert.
Im Baustellenbereich der A4 in Richtung Dresden waren sechs Autos ineinander gefahren. Die Anfahrt der Rettungskräfte wurde wegen einer unzureichenden Rettungsgasse erschwert.  © Stefan Eberhardt

Laut Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 13.30 Uhr im Baustellenbereich. Insgesamt sechs Autos waren ineinander gefahren. Acht Personen mussten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Die Anfahrt zum Unglücksort gestaltete sich für die Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte schwierig, weil mehrere Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse bildeten.

"Kameraden von uns mussten aus ihrem Fahrzeug aussteigen und zu Fuß gehen, um eine Rettungsgasse zu bilden. Erst als die Autobahn in Richtung Dresden voll gesperrt war, war es weiteren Rettungskräften möglich entgegengesetzt der Fahrtrichtung aufzufahren", sagte Ron Golke, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Magdala.

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Ein Rettungsfahrzeug steckte deswegen sogar im Stau fest. "Auch hier mussten zwei Kameraden der Feuerwehr zu Fuß erneut für eine Rettungsgasse sorgen, damit das Rettungsmittel sein Ziel erreichen konnte", erklärte Golke.

Gegen 15 Uhr war eine Fahrbahn beräumt und der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der Stau löste sich erst in den späten Nachmittagsstunden vollständig auf.

Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine endgültigen Informationen. Ersten Schätzungen nach soll er bei rund 56.000 Euro liegen.

Titelfoto: Stefan Eberhardt

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