Laster kracht gegen Wand auf A46: 500.000 Euro Schaden

Düsseldorf – Auf der A46 bei Düsseldorf ist am frühen Mittwochmorgen ein Lastwagenfahrer (33) mit seinem Sattelzug in eine Lärmschutzwand gefahren. Der dadurch entstandene Schaden wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

Ein Lkw-Fahrer hat bei dem Zusammenstoß mit einer Lärmschutzwand einen Schaden von etwa 500.000 Euro verursacht. (Symbolbild)
Ein Lkw-Fahrer hat bei dem Zusammenstoß mit einer Lärmschutzwand einen Schaden von etwa 500.000 Euro verursacht. (Symbolbild)  © 123rf/Joerg Huettenhoelscher

Laut Autobahnpolizei steht der 33-Jährige im Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein.

Nach ersten Ermittlungen kam er gegen 3.40 Uhr von der A59 aus Leverkusen und war in Richtung A46 nach Heinsberg unterwegs. Bei der Anschlussstelle Düsseldorf-Eller kam er dann von der Spur ab und prallte gegen den Fahrbahnteiler.

Der Sattelzug schleifte danach noch mehrere Meter an der Wand entlang und kam auf einer Wiese zum Stehen, wie die Polizei mitteilte.

Bei dem Crash wurde der Tank des Lkw beschädigt, mehrere Liter Diesel liefen aus. Spezialisten sicherten die Stelle.

Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht und vorläufig festgenommen. Eine Blutprobe soll klären, ob er bei dem Unfall wirklich unter Drogen stand. Ein vorläufiger Test vor Ort fiel positiv aus. Er soll bald einem Haftrichter vorgeführt werden.

Ein Statiker überprüfte die Lärmschutzwand und bewertete den entstandenen Schaden als unbedenklich, aber teuer.

Die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Düsseldorf-Eller musste zur Unfallaufnahme mehrmals kurzfristig gesperrt werden, sodass längere Staus von bis zu sechs Kilometern Länge entstanden.

Titelfoto: 123rf/Joerg Huettenhoelscher

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