Lkw-Unfall bei Karlsruhe: Langer Stau und Sperrung auf der A5

Karlsruhe - Langer Stau nach einem Unfall auf der A5!

Ersten Erkenntnissen zufolge krachten zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Nord zwei Lkws und ein Auto zusammen.
Ersten Erkenntnissen zufolge krachten zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Nord zwei Lkws und ein Auto zusammen.  © Aaron Klewer / Einsatz-Report24

Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Karlsruhe TAG24 Stuttgart gegenüber mitteilte, sind um kurz vor 7 Uhr zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Nord in Fahrtrichtung Basel zwei Lkws und ein Auto zusammengekracht.

Dabei wurde den ersten Erkenntnissen zufolge eine Person leicht verletzt.

Derzeit staut sich der Verkehr in Richtung Süden auf 13 Kilometern Länge. Der Stau wirkt sich bis auf die A8 bei Karlsbad aus, so die Sprecherin.

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Der Verkehr wird über eine Spur der Gegenfahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Deshalb kommt es auch in Fahrtrichtung Karlsruhe zu Verkehrsbehinderungen.

Da Betriebsstoffe ausgelaufen sind, wird die Bergung der betroffenen Fahrzeuge und Sperrung der Spuren voraussichtlich noch eine Weile andauern.

Update, 14.10 Uhr: So lief der Unfall ab

Nun liegen weitere Informationen seitens der Polizei vor.

Demnach war Lastwagenfahrer (44) gegen 7 Uhr auf der A5 in Richtung Rastatt unterwegs, als er ein Stauende offenbar zu spät erkannte. "Trotz Vollbremsung mit Ausweichen touchierte er mit dem Führerhaus einen vor ihm fahrenden Laster", schrieben die Beamten.

Durch das Ausweichmanöver zur Mittelfahrspur hin kollidierte der mit Fahrzeugen beladene Autotransporter mit dem VW Tiguan einer 41-Jährigen. Sie wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt.

Der Lastwagen selbst fuhr hiernach noch ein kurzes Stück weiter, wo er schließlich in einem weiteren Lkw-Anhänger zum Stehen kam. Die transportierten Fahrzeuge blieben nach ersten Erkenntnissen insoweit unversehrt.

Wegen ausgelaufener Betriebsstoffen war eine Spezialreinigung der Fahrbahnen nötig. Trotz örtlicher Umleitung waren die Ausweichstrecken rund um den Unfallort ausgelastet und zeitweise überlastet.

Für die Dauer der Bergung musste die Autobahn bis gegen 13.30 Uhr voll gesperrt bleiben. Es bildeten sich Rückstauungen von bis zu 13 Kilometern.

Titelfoto: Aaron Klewer / Einsatz-Report24

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