Schwerer Unfall auf der A5: Rettungs-Hubschrauber fliegt Autofahrerin ins Krankenhaus

Bruchsal - Nach einem schweren Unfall auf der A5 bei Bruchsal wurde die Autobahn in Richtung Frankfurt zunächst voll gesperrt.

Zwei Volkswagen waren an dem Unfall beteiligt und bekamen einigen Schaden ab.
Zwei Volkswagen waren an dem Unfall beteiligt und bekamen einigen Schaden ab.  © Leonard Buchner / Einsatz-Report24

Wie eine Sprecherin der Polizei Karlsruhe gegenüber TAG24 mitteilte, fuhr ein Lastwagenfahrer von der mittleren auf die rechte Spur und übersah dabei er einen VW-Polo.

So kam es zur folgenschweren Kollision: Denn durch den Crash wurde der Polo auf einen weiteren Volkswagen geschoben.

Bei dem Unfall wurden zwei Menschen verletzt.

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Einer der beiden Autofahrer musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Nach der zwischenzeitlichen Vollsperrung der A5 wurde zumindest die linke Spur inzwischen wieder freigegeben.

Der Verkehr staut sich jedoch derzeit noch über neun Kilometer. (Stand: 15 Uhr)

Update: 17.38 Uhr

37-Jährige schwer verletzt

Nun liegen weitere Informationen seitens der Polizei vor.

Demnach wurde eine 37-Jährige schwer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand übersah der Fahrer (35) eines Renault-Sattelzugs das Stauende zwischen Untergrombach und Bruchsal.

"Zwar soll der Lkw-Fahrer noch versucht haben nach links auszuweichen, prallte aber noch auf das Heck des VW der 37-Jährigen und schob diesen auf einen davor fahrenden VW einer 28-Jährigen."

Die schwerverletzte 37-Jährige musste durch hinzugeeilte Rettungskräfte der Feuerwehrabteilungen Bruchsal, Untergrombach sowie Karlsdorf-Neuthard aus ihrem Fahrzeug befreit werden und kam per Rettungshubschrauber in eine Klinik.

Während des Hubschrauber-Einsatzes war die A5 zwischen Karlsruhe-Nord und Bruchsal für etwa 40 Minuten voll gesperrt.

"Die 28-jährige Fahrerin des zweiten VW trug nach bisherigen Erkenntnissen glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon", heißt es weiter. Sie kam aber vorsorglich in ein Krankenhaus.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Nach Abschluss der Bergungsmaßnahmen gegen 15.30 Uhr waren alle drei Fahrspuren wieder für den Verkehr freigegeben.

Titelfoto: Leonard Buchner / Einsatz-Report24

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