Wildschweine verirren sich auf Autobahn: Ein Verletzter, vier Tiere tot

Hockenheim - Wildschweine haben am Dienstag auf der A6 mehrere Unfälle verursacht.

Eines er an den Unfällen beteiligten Fahrzeugen.
Eines er an den Unfällen beteiligten Fahrzeugen.  © René Priebe/PR-Video

Wie die Polizei schreibt, irrte um kurz vor 14.30 Uhr eine Wildschweinrotte bestehend aus rund 20 Tieren auf Höhe des Hockenheimrings über beide Spuren der A6.

Es kam dadurch zu insgesamt vier Verkehrsunfällen, bei denen zwei Personen leicht verletzt wurden. Vier Tiere wurden dabei getötet. Der Rest der Rotte flüchtete in die angrenzenden Waldgebite.

"Einzelne Tiere gelangten offenbar über die Ernst-Wilhelm-Sachs-Straße ins angrenzende Wohngebiet", schrieben die Beamten. Eines der Tiere rannte dabei in der Bürgermeister-Zahn-Straße einen Fußgänger um, der durch die Wucht zu Boden stürzte und sich verletzte. Er wird in einem Krankenhaus behandelt.

Mit mehreren Streifen und Jagdpächtern wurde bis zur Stunde das Wohngebiet nach weiteren Tiere abgesucht. Dabei wurde eines der aggressiven Tiere gesichtet und von einem der Jagdpächter erschossen.

Bei der Überprüfung der Sicherheitszäune rund um die A 6 am Hockenheimring durch die Autobahnmeisterei wurden mehrere Löcher entdeckt, durch die Wildschweine offenbar auf die Autobahn gelangen konnten. Diese Beschädigungen wurden umgehend repariert.

Der Gesamtschaden lässt sich noch nicht näher beziffern, dürfte jedoch bei mehreren Zehntausend Euro liegen. Drei Fahrtzeuge wurden abgeschleppt.

Die Autobahn war von 14.30 bis 16 Uhr gesperrt.

Titelfoto: René Priebe/PR-Video

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