Lkw-Fahrer düst über die A7, dann unterläuft ihm verhängnisvoller Fauxpas

Fulda - Schwerer Alleinunfall auf der Autobahn 7 nahe der osthessischen Stadt Fulda! Ein Lastwagen ist infolge eines Sekundenschlafes des Fahrers ausgebrannt.

Aufgrund von Übermüdung verunfallte ein litauischer Lkw-Fahrer am Dienstagmorgen auf der A7 bei Fulda (Hessen). (Symbolfoto)
Aufgrund von Übermüdung verunfallte ein litauischer Lkw-Fahrer am Dienstagmorgen auf der A7 bei Fulda (Hessen). (Symbolfoto)  © 123RF/Olga Yastremska

Wie ein Sprecher des osthessischen Polizeipräsidiums am Dienstagmorgen mitteilte, sei der litauische Fahrer mit seinem mit Obst und Gemüse beladenen Gefährt gegen 3 Uhr in der Nacht auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Fulda Nord und Hünfeld unterwegs gewesen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 43-Jährige dermaßen übermüdet gewesen sein muss, dass er für einen kurzen Moment am Steuer einschlief.

Infolgedessen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, durchstieß die Leitplanke und kippte schließlich auf die Seite. Dabei fing der Lkw letztlich Feuer und brannte komplett aus. Auch der Anhänger des Sattelaufliegers geriet dabei zum Teil in Brand.

Die schnell vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr bekamen die Flammen glücklicherweise zeitnah unter Kontrolle. Der Lkw-Fahrer konnte sich indes zudem selbständig aus dem brennenden Fahrzeug retten und wurde nur leicht verletzt.

Aufgrund der Bergungs- und Löscharbeiten war die A7 rund um die Unfallstelle auch am Morgen noch voll gesperrt.

Eine Umleitung über die Bundesstraße 27 wurde eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird seitens der Ermittler auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: 123RF/Olga Yastremska

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