Brennender Lkw sorgt für Vollsperrung auf der A8!

Stuttgart - Vollsperrung auf der A8!

Die A8 ist in Richtung München aktuell voll gesperrt. (Symbolbild)
Die A8 ist in Richtung München aktuell voll gesperrt. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Grund dafür ist ein brennender Lkw bei Stuttgart. An der Unfallstelle auf Höhe des Flughafens in Fahrtrichtung München staute sich der Verkehr am Dienstagmorgen auf mindestens neun Kilometern zurück, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. 

Aus noch unbekannter Ursache hatte der Anhänger des Lastwagens zu brennen begonnen. In dem Anhänger befand sich Bitumen - ein Erdöldestillat, das vor allem im Straßenbau verwendet wird und ungefährlich ist. 

Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug zügig löschen. Verletzte gab es keine, auch bestand den Angaben zufolge keine Gefahr für Anwohner. Der Schaden war zunächst unbekannt.

Laut Polizeisprecher waren die Einsatzkräfte zunächst noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Wann die Straße wieder frei ist, war unklar.

Update, 15.19 Uhr: Technischer Defekt vermutlich Grund für Feuer

Wie die Polizei jetzt mitteilte, fing der Anhänger vermutlich aufgrund eines technischen Defekts Feuer. Zufällig befanden sich hinter dem Lkw-Gespann zwei Angehörige einer Freiwilligen Feuerwehr, die den Rauch bemerkten. Kurz nach der Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen/Messe wurde auch der Lkw-Fahrer darauf aufmerksam und stoppte. 

Gemeinsam mit den beiden Zeugen versuchte dieser, den Brand zunächst noch zu löschen. Da ihnen dies nicht gelang, alarmierten sie schließlich per Notruf Feuerwehr und Polizei. 

Der LKW-Lenker koppelte den Anhänger vom Zugfahrzeug ab. Eine Rauchsäule war zwischenzeitlich über eine weite Strecke hinweg zu sehen. Die Feuerwehr, die mit mehreren Einsatzfahrzeugen ausgerückt war, konnte den Brand
zügig löschen. 

Gegen 9.20 Uhr konnte die zunächst eingerichtete Vollsperrung in Fahrtrichtung München aufgehoben und der linke Fahrstreifen frei gegeben werden. Im weiteren Verlauf konnten dann auch die mittlere Spur und kurz nach 11 Uhr
die gesamte Fahrbahn frei gegeben werden. 

In Richtung Münchens entstand ein Stau von mehreren Kilometern. Aufgrund der Rauchentwicklung staute sich der Verkehr auch in die Gegenrichtung über etwa einen Kilometer. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 45.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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