Unfall auf der Autobahn: Suff-Fahrer landet im Straßengraben

Hamburg - Am Mittwochabend hat es auf der A1 in Richtung Bremen einen Lastwagen-Unfall gegeben. 

Die Feuerwehr rückte an, um den Lastwagen zu bergen.
Die Feuerwehr rückte an, um den Lastwagen zu bergen.  © René Schöder

Das mit Holz beladene Gespann aus Lettland kippte gegen 20 Uhr in der Abfahrt Hollenstedt in einen Straßengraben.

Der 43-jährige Fahrer erlitt lediglich ein paar Schürfwunden, als die Rettungskräfte eintrafen, stand er bereits neben seinem umgekippten Lkw. Dabei trug er weder Schuhe noch eine Jacke. 

Nach ersten Informationen der Polizei vor Ort, war der Fahrer mit rund zwei Promille stark alkoholisiert, er musste mit auf die Wache. 

Für die Bergungsarbeiten war die Feuerwehr derweil mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die Autobahn-Abfahrt musste für die Dauer der Bergung für mehrere Stunden gesperrt werden. 

Der Mann stand bereits neben seinem Fahrzeug, als die Rettungskräfte eintrafen. 
Der Mann stand bereits neben seinem Fahrzeug, als die Rettungskräfte eintrafen.  © René Schöder

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, die durch Alkohol am Steuer verursacht werden. In Leipzig wurde zuletzt ein besonders dreister Suff-Fahrer gleich zwei Mal innerhalb von nur zwei Stunden von der Polizei aus dem Verkehr gezogen (TAG24 berichtete). 

Der 35-Jährige hatte 2,7 Promille im Blut. 

Update, 11.26 Uhr: 2,3 Promille

Wie die Polizei am Donnerstag noch einmal mitteilte, wurde bei dem 43-jährigen Fahrer ein Promille-Wert von 2,3 gemssen. Der betrunkene Fahrer musste nach der ärztlichen Erstversorgung eine Blutprobe abgeben. Seinen Rausch schlief er bei der Polizei aus, hieß es in der Mitteilung weiter. 

Am frühen Morgen war die Unfallstelle im Bereich der Anschlussstelle wieder frei. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 25.000 Euro.

Titelfoto: René Schöder

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