Tödliches Überholmanöver: Kleintransporter krachen frontal ineinander, Traktor kippt um

Stammham/Hepberg - In Bayern ist es am Mittwochmorgen zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein 55 Jahre alter Mann verlor dabei sein Leben.

Feuerwehr und Polizei bei den Aufräumarbeiten. Trümmerteile sind überall verteilt.
Feuerwehr und Polizei bei den Aufräumarbeiten. Trümmerteile sind überall verteilt.  © vifogra

Wie die Polizeiinspektion Beilngries mitteilte, war ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm mit seinem Traktor und zwei Anhängern auf der Staatsstraße 2229 von Hepberg kommend in Richtung Stammham im oberbayerischen Landkreis Eichstätt unterwegs.

Derzeitigen Ermittlungen zufolge überholte ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Eichstätt mit seinem Kleintransporter das Traktor-Gespann in einer langgezogenen Linkskurve.

Dabei übersah er tragischerweise einen entgegenkommenden Kleintransporter, an dessen Steuer ein 22 Jahre alter Mann aus Niedersachsen saß. Die beiden Kastenwägen krachten daraufhin mit großer Wucht frontal ineinander.

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Der Fahrer des Traktors versuchte den Polizeiangaben zufolge noch auszuweichen beziehungsweise abzubremsen, kippte dadurch mit seinem Gespann aber auf die rechte Seite um.

Die Versuche der Retter, den 55-jährigen Kleintransporter-Fahrer zu reanimieren, blieben erfolglos - er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Die Bergungsarbeiten auf der Staatsstraße 2229 gestalteten sich schwierig.
Die Bergungsarbeiten auf der Staatsstraße 2229 gestalteten sich schwierig.  © vifogra

Tödlicher Unfall in Landkreis Eichstätt: Komplizierte Bergung

Der Traktor kippte beim Ausweichversuch um.
Der Traktor kippte beim Ausweichversuch um.  © vifogra

Der 22-jährige Mann aus Norddeutschland wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der Traktorfahrer erlitt leichte Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Schaden schätzte die Polizei auf 70.000 Euro.

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Die Bergung gestaltete sich den Angaben zufolge schwierig. Die Sperrung der Staatsstraße 2229 sollte vermutlich bis etwa 15 Uhr andauern.

Neben der Beilngrieser Polizei waren die Feuerwehren aus Hepberg und Stammham mit 31 Einsatzkräften vor Ort. Das Kriseninterventionsteam Eichstätt wurde ebenfalls angefordert und unterstützte mit drei Einsatzkräften.

Weiterhin fanden sich Verantwortliche von der Straßenmeisterei, dem Wasserwirtschaftsamt und den Ingolstädter Verkehrsbetrieben an der Unfallstelle ein.

Titelfoto: vifogra

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