VW erfasst kleine Familie mit Baby: Vater stirbt auf Straße, Mutter schwer verletzt

Waldmünchen - Am Sonntag ist es in Waldmünchen im Landkreis Cham in der Oberpfalz zu einem schrecklichen Unfall gekommen, bei dem ein Familienvater sein Leben verloren hat. Nun hat die Polizei weitere Details bekannt gegeben.

Am Sonntag ist es in Waldmünchen im Landkreis Cham in der Oberpfalz zu einem schrecklichen Unfall mit einem Toten gekommen.
Am Sonntag ist es in Waldmünchen im Landkreis Cham in der Oberpfalz zu einem schrecklichen Unfall mit einem Toten gekommen.  © NEWS5/Bauernfeind

Wie die Beamten mitteilten, hatte ein 48 Jahre alter Autofahrer mit seinem SUV der Marke Volkswagen im Waldmünchner Ortsteil Ulrichsgrün gegen 17.10 Uhr am späten Nachmittag eine Familie, die gerade am rechten Fahrbahnrand unterwegs war, erfasst.

Der 31 Jahre alte Familienvater aus dem Landkreis Cham wurde durch die enorme Wucht des Aufpralls dermaßen schwer verletzt, dass er trotz sämtlicher Bemühungen der alarmierten Rettungskräfte noch am Unfallort den Kampf um sein Leben verlor.

Seine 29-jährige Lebensgefährtin, die ebenfalls vom Wagen getroffen worden war, erlitt schwerste Verletzungen. Sie wurde nach einer unmittelbaren Erstversorgung mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung geflogen.

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In einem Kinderwagen befand sich zudem ein erst zwei Monate altes Kind, das laut Polizeiangaben wie durch ein Wunder glücklicherweise unverletzt blieb.

Wie es zu dem folgenschweren Unfall kommen konnte, ist derzeit noch Teil der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat zur Klärung des genauen Hergangs die Hinzuziehung eines Gutachters veranlasst.

Das erst zwei Monate alte Kind der Familie überstand den folgenschweren Unfall unverletzt.
Das erst zwei Monate alte Kind der Familie überstand den folgenschweren Unfall unverletzt.  © NEWS5/Bauernfeind
Ein VW-Fahrer hatte die kleine Familie offenbar übersehen und deshalb erfasst.
Ein VW-Fahrer hatte die kleine Familie offenbar übersehen und deshalb erfasst.  © NEWS5/Bauernfeind

Nach ersten Einschätzungen der Beamten könnten die Wetterverhältnisse vor Ort eine entscheidende Rolle gespielt haben. Zum Zeitpunkt des grauenhaften Unfalls herrschten aufgrund von Nebel und Regen widrige Sichtverhältnisse.

Titelfoto: NEWS5/Bauernfeind

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