Linienbus steht mitten auf den Gleisen, dann kommt der Zug

Mering - An einem Bahnübergang in Mering (Kreis Aichach-Friedberg) ist ein Linienbus mit einer Regionalbahn zusammengestoßen. 

Der Bus wurde durch den Aufprall um 180 Grad gedreht.
Der Bus wurde durch den Aufprall um 180 Grad gedreht.  © vigofra

Dabei sind die beiden Fahrer nach ersten Erkenntnissen der Polizei leicht verletzt worden. 

Der Bus stand am frühen Montagmorgen auf den Gleisen als sich die Schranken des Übergangs schlossen, wie ein Polizeisprecher sagte. 

Der Linienbus war unbesetzt, im Zug hielten sich etwa 20 Fahrgäste auf. 

Verletzungen der Bahngäste waren zunächst nicht bekannt. 

Unklar war zudem, weshalb der Bus auf den Gleisen stand. 

Update 9.45 Uhr: Zugführerin und Busfahrer erleiden Schock

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 40-jährige Busfahrer mit dem Bus trotz eines roten Blinklichts über den beschrankten Bahnübergang gefahren. Als er sich zwischen den Schranken befand, fuhren diese herunter. 

Etwa ein Drittel des Fahrzeugs stand noch auf den Gleisen, als kurz darauf die Regionalbahn herannahte. Der Mann versuchte die 32-jährige Lokführerin noch zu warnen. Doch aufgrund des Schienenverlaufs erkannte sie die Situation erst spät und es kam zur Kollision. Der Zug konnte die Fahrt danach dennoch fortsetzen. 

Der entstandene Schaden beträgt laut Polizei 180.000 Euro. Die Strecke an der Unfallstelle war für rund drei Stunden gesperrt. 

Titelfoto: vigofra

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