Tödlicher Heißluftballon-Absturz: Komplizierte Bergung beginnt

Urbar - Nach dem tödlichen Absturz eines Heißluftballons gegenüber dem Loreley-Felsen am Rhein haben die Vorbereitungen für die Bergung des Fluggeräts begonnen.

Am Sonntag war der mit sieben Personen besetzte Heißluft-Ballon am Rhein abgestürzt, der Pilot starb.
Am Sonntag war der mit sieben Personen besetzte Heißluft-Ballon am Rhein abgestürzt, der Pilot starb.  © dpa/Thomas Frey

Zunächst gebe es einen Testlauf, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen.

Ein Kran wurde aufgestellt. Im Laufe des Tages werde der Ballon dann geborgen, hieß es.

Dazu müssen auch die unter der Unglücksstelle verlaufende Bundesstraße 9 und die Bahnstrecke Mainz-Koblenz zeitweise gesperrt werden.

Die Helfer rechnen damit, dass sich die Aktion über mehrere Stunden hinziehen könnte.

Bei dem Absturz am Sonntag waren der Pilot getötet und die sechs Passagiere verletzt worden - zwei von ihnen schwer (TAG24 berichtete).

Windböe erfasste den Heißluftballon

Eine Windböe hatten den Ballon nach bisherigen Erkenntnissen bei der Landung erfasst. Der Korb schlug daraufhin mehrfach auf einem Acker auf. Der Heißluftballon wurde über einen Abhang geweht und verfing sich dann an einem steilen Berg in den Bäumen.

Die Passagiere waren in Kliniken gebracht worden, für den Piloten kam aber jede Hilfe zu spät.

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

Mehr zum Thema Unfall:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0