Vater wird am Steuer bewusstlos, Sohn verhindert Beinahe-Katastrophe

Mönchengladbach - Dramatische Szenen haben sich am Samstagmittag in Mönchengladbach abgespielt: Nachdem ein Autofahrer bewusstlos wurde, fuhr sein Wagen unkontrolliert durch die Stadt.

Bei dem Unfall in Mönchengladbach gab es zwei Schwerverletzte. (Symbolbild)
Bei dem Unfall in Mönchengladbach gab es zwei Schwerverletzte. (Symbolbild)  © Christian Mueller/123RF

Der 56-Jährige war in seinem Fahrzeug gegen 12.18 Uhr auf der Mülgaustraße in Richtung Innenstadt Rheydt unterwegs, als er kurz vor der Einmündung Giesenkirchener Straße einen epileptischen Anfall erlitt, wie die Polizei mitteilte.

Sofort verlor der Mann das Bewusstsein und die Kontrolle über das Auto. Ein weiteres Problem: Ein Fuß des 56-Jährigen hatte sich am Gaspedal verkeilt, die Motorbremse konnte nicht greifen und das Auto nicht stoppen.

Zuerst fuhr der Wagen auf den rechten Gehweg der Odenkirchener Straße und dann quer über die Fahrbahn.

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Der 26 Jahre alte Sohn des Fahrers saß auf dem Beifahrersitz und handelte geistesgegenwärtig. Er griff ins Steuer und lenkte das Fahrzeug.

Dadurch verhinderte er eine Beinahe-Katastrophe. Denn auf dem gegenüberliegenden Gehweg war eine Familie mit ihrem sechs Monate alten Baby unterwegs, der Sohn konnte rechtzeitig ausweichen.

Erst nach knapp einem Kilometer Fahrt gelang es dem 26-Jährigen, das Auto in Höhe der JET Tankstelle an der Odenkirchener Straße gegen eine Werbetafel zu lenken. Hier endete die Fahrt mit einem schweren Unfall.

Vater und Sohn wurden schwer verletzt. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser.

Titelfoto: Christian Mueller/123RF

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