Pärchen flüchtet auf A2 vor Polizei: Fünf Verletzte bei Verfolgungsjagd!

Magdeburg/Braunschweig - Ein Pärchen ist der Polizei in Niedersachsen am heutigen Sonntag einfach davon gerast - und zwar bis nach Sachsen-Anhalt!

Nach einer wilden Verfolgungsjagd mit Start in Braunschweig konnte das flüchtige Fahrzeug erst bei Magdeburg gestoppt werden.
Nach einer wilden Verfolgungsjagd mit Start in Braunschweig konnte das flüchtige Fahrzeug erst bei Magdeburg gestoppt werden.  © Matthias Strauß

Der Mercedes habe am Nachmittag in Braunschweig kontrolliert werden sollen, wie Sprecher Frank Küssner von der Polizeiinspektion Magdeburg auf TAG24-Nachfrage bestätigte.

Daraufhin seien die Insassen mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die A2 geflüchtet.

Auf der B71 zwischen Wisninger Wuhne und Magdeburg-Kannenstieg habe das Auto dann schließlich gestoppt werden können.

Eine 26 Jahre alte Frau und ein 38 Jahre alter Mann seien daraufhin von den Beamten gestellt und vorläufig festgenommen worden.

Nach TAG24-Informationen vom Unfallort soll auch ein Polizeiwagen zu Schaden gekommen sein.

Bei der Verfolgung kam offenbar ein Wagen der Polizei von der Fahrbahn ab.
Bei der Verfolgung kam offenbar ein Wagen der Polizei von der Fahrbahn ab.  © Matthias Strauß
Beamte aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt waren im Einsatz vor Ort.
Beamte aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt waren im Einsatz vor Ort.  © Matthias Strauß

Rund um die Unfallstelle kann es zu Verkehrseinschränkungen kommen.

UPDATE, 1. März, 8.50 Uhr: Vier Verletzte nach Verfolgungsjagd auf der A2

Bei der Verfolgungsjagd auf der A2 am Sonntagnachmittag sollen nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur vier Menschen verletzt worden sein, unter ihnen drei Polizisten sowie der Fahrer des Mercedes.

Demnach soll der Mann drei Streifenwagen gerammt haben, bevor er gestoppt und festgenommen wurde.

Zuvor soll er mit teilweise mehr als 240 Stundenkilometern vor der Polizei geflohen sein.

UPDATE, 1. März, 9.36 Uhr: Kripo ermittelt gegen Pärchen

Der Mercedes-Fahrer soll auf seiner Flucht drei Polizeiwagen gerammt haben.
Der Mercedes-Fahrer soll auf seiner Flucht drei Polizeiwagen gerammt haben.  © Thomas Schulz

Die Magdeburger Polizei hat weitere Informationen zur Verfolgungsjagd herausgegeben.

Demnach ermittelt mittlerweile die Magdeburger Kripo gegen den 38-Jährigen und seine 26-jährige Partnerin, die, wie die Behörde nun mitteilte, bei der Verfolgungsjagd ebenfalls leicht verletzt wurde.

Der Mann soll bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand geleistet haben, seine Beifahrerin ließ sich dagegen widerstandslos festnehmen. Ein Drogenschnelltest verlief bei beiden positiv. Der 38-Jährige soll zudem nicht über eine Fahrerlaubnis verfügt haben.

Gegen den Fluchtfahrer wird nun unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er soll sich noch in Polizeigewahrsam befinden. Die 26-Jährige wurde bereits wieder entlassen.

An den drei Dienstfahrzeugen, die der 38-Jährige gerammt hatte, entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

UPDATE, 1. März, 11.55 Uhr: Polizei schoss auf Fluchtauto

Einem Bericht der "Bild" zufolge soll die Polizei sogar auf das Fluchtfahrzeug geschossen haben. Demnach wurden zunächst Warnschüsse abgegeben, im Anschluss sollen die Beamten die Reifen des Mercedes unter Beschuss genommen haben.

Warum der 38-Jährige flüchtete, ist weiterhin unklar.

UPDATE, 1. März, 16.39 Uhr: 38-jähriger Fahrer im Gefängnis

Wie die Polizei weiter mitteilte, habe die Staatsanwaltschaft Magdeburg einen Haftbefehl wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Fahrer beantragt.

Daraufhin sei der Tatverdächtige dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt worden - mittlerweile befindet sich der 38-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt.

Titelfoto: Matthias Strauß

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