Vollbesetzte Regionalbahn kracht in Ford und schleift ihn 100 Meter weit mit

Bad Schussenried - An einem Bahnübergang in Oberschwaben ist am Dienstagabend ein Regionalzug mit dem Auto eines Betrunkenen kollidiert.

Der Regionalzug krachte in den Ford und schleifte ihn mehr als 100 Meter weit mit.
Der Regionalzug krachte in den Ford und schleifte ihn mehr als 100 Meter weit mit.  © dpa/David Pichler

Der 37 Jahre alte Autofahrer war gegen 22.05 Uhr mit seinem Ford in der Nähe von Bad Schussenried auf den Gleisen steckengeblieben. Zwei Zeugen beobachteten den Mann und brachten ihn dazu, das Fahrzeug rechtzeitig zu verlassen. Er alarmierte auch kurz darauf die Einsatzkräfte, wie die Polizei mitteilte.

Kurz darauf raste ein Regionalzug, der aus Aulendorf kam und nach Stuttgart fahren sollte, in das Fahrzeug. Der Wagen wurde daraufhin mehr als 100 Meter weit mitgeschleift.

Die rund 150 Fahrgäste des Zuges und das Personal blieben demnach unverletzt. Der 37-Jährige hatte laut Polizei leichte Verletzungen. Laut einem Alkoholtest hatte er zudem deutlich mehr als 1,5 Promille intus.

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Zeugenangaben zufolge war der Autofahrer zuvor über die Mittelinsel eines Kreisverkehrs gefahren und später in eine gesperrte Landkreisstraße abgebogen, die zu dem Bahngleis führt.

Die Bahnstrecke war nach Polizeiangaben aufgrund von Bergungsarbeiten vorerst gesperrt. Die Bahn richtete zwischenzeitlich einen Schienenersatzverkehr ein.

Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Man gehe nicht davon aus, dass es am Mittwoch zu nennenswerten Beeinträchtigungen im Zugverkehr komme, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage.

Titelfoto: dpa/David Pichler

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