Vollsperrung nach Frontalcrash: Schulbus drohte in Graben zu kippen

Grimma - Auf der B107 bei Grimma hat sich am Montagmorgen ein schwerer Frontalcrash ereignet, bei dem sechs Personen verletzt wurden.

Der verunfallte Kleinbus drohte einen Abhang hinunterzukippen.
Der verunfallte Kleinbus drohte einen Abhang hinunterzukippen.  © Sören Müller

Zwischen Trebsen und Grimma stießen ein Kleinbus und ein Ford Focus zusammen.

Durch den heftigen Aufprall wurde der Kleinbus in einen Graben geschleudert und drohte dort einen Abhang hinunterzukippen. Das Fahrzeug musste von den Freiwilligen Feuerwehren Grimma und Hohnstädt gesichert werden.

Glücklicherweise konnten sich alle Insassen vor Eintreffen der Rettungskräfte aus den beiden Unfallfahrzeugen befreien.

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"Hier war durchaus Glück im Spiel. Wäre der Kleinbus mit den darin befindlichen Kindern umgekippt, hätte das hier auch anders ausgehen können", so der stellvertretende Kreisbrandmeister Steffen Kunze vor Ort.

Beim Ford, einem Mietwagen, riss bei dem Zusammenprall ein Rad samt dessen Aufhängung ab.

Sechs Personen wurden nach ersten Informationen verletzt, darunter vier Kinder. Schwerer soll jedoch nur die Mietwagen-Fahrerin verletzt worden sein.

Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

Die B107 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Der Unfallort auf der B107 zwischen Trebsen und Grimma bot ein Bild der Verwüstung.
Der Unfallort auf der B107 zwischen Trebsen und Grimma bot ein Bild der Verwüstung.  © Sören Müller
Die Fahrerin dieses Mietwagens wurde ebenso wie die anderen fünf Verletzten in ein Krankenhaus gebracht.
Die Fahrerin dieses Mietwagens wurde ebenso wie die anderen fünf Verletzten in ein Krankenhaus gebracht.  © News5/Grube

UPDATE, 21 Uhr: Kleinbus transportierte Schüler mit Handicap

Wie am Montagnachmittag bekannt wurde, handelte es sich bei dem verunglückten Kleinbus um einen Schulbus für Jugendliche mit Handicap. Ein Mädchen (16) und drei Jungen (13, 17, 17) erlitten Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, mussten nach Angaben der Polizei aber nicht stationär aufgenommen werden.

Die Unfallursache ist bislang noch Gegenstand der Ermittlungen - die 44-jährige Fahrerin des Ford Focus war aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenspur geraten.

Sie und der Fahrer des Schulbusses (35) wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht.

Titelfoto: Sören Müller

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