Wolf kommt im Nordwesten Brandenburgs unter die Räder und stirbt

Pritzwalk/Parchim - Tierischer Crash: Ein Wolf ist beim Zusammenprall mit einem Auto unweit der Landesgrenze zwischen der Prignitz und Westmecklenburg getötet worden.

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 107 ist am Mittwochabend ein Wolf nahe Tüchen bei Pritzwalk getötet worden. (Symbolfoto)
Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 107 ist am Mittwochabend ein Wolf nahe Tüchen bei Pritzwalk getötet worden. (Symbolfoto)  © Lino Mirgeler/dpa

Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, ereignete sich der Unfall am Mittwochabend auf der Bundesstraße 107 nahe Tüchen bei Pritzwalk.

Der 39 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt und habe nach der Kollision die Polizei gerufen. Er konnte weiterfahren.

Die Beamten übergaben das getötete Raubtier einem Wolfsbeauftragten, der unter anderem klären soll, woher der Wolf stammt.

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Der Nordwesten Brandenburgs und der Südwesten Mecklenburgs gelten mit mehreren Rudeln als dicht besiedelte Wolfsgebiete. Seit Monaten kommt es deshalb immer wieder auch zu Verkehrsunfällen mit den Raubtieren.

In Deutschland leben nach amtlichen Angaben mit 49 Rudeln und 46 Wolfspaaren und festen Einzelwölfen in Brandenburg die meisten Wölfe, vor Niedersachsen mit 35 Rudeln und Sachsen mit 29 Rudeln.

In Mecklenburg-Vorpommern leben 15 Rudel und etliche Wolfspaare, die meisten im Südwesten Mecklenburgs und in Vorpommern.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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