Brücke stürzt auf viel befahrene Bahnstrecke: Aufwendige Reparatur

Wuppertal –  Eine marode Brücke ist in Wuppertal beim Abriss auf eine viel befahrene Bahnstrecke gestürzt. Der Vorfall hat große Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr.

Teile einer Brücke liegen auf den Gleisen. In der Nacht waren beim Abbau einer maroden Fußgängerbrücke Brückenträger auf die Gleise gestürzt.
Teile einer Brücke liegen auf den Gleisen. In der Nacht waren beim Abbau einer maroden Fußgängerbrücke Brückenträger auf die Gleise gestürzt.  © Claudia Otte/DPA

Der Fernverkehr werde über das Ruhrgebiet umgeleitet, sagte eine Bahnsprecherin am Freitag. Solingen, Wuppertal und Hagen würden von den Fernzügen deshalb derzeit nicht angefahren.

Bahnreisende müssen sich auch am Wochenende auf Probleme einstellen, wenn sie über Wuppertal fahren. 

Die Brücke habe die Oberleitung heruntergerissen und auch deren Masten beschädigt. Die umfangreiche Reparatur könne frühestens Freitagabend beginnen, weil erst die Brückentrümmer geborgen werden müssten. Die Arbeiten würden sich über das Wochenende hinziehen.

Zwischen den Stationen Wuppertal Hauptbahnhof und Wuppertal-Oberbarmen wurde ein Busersatzverkehr eingerichtet.

Update, 20.44 Uhr: Trägerteile weggeräumt

Am frühen Abend teilte die Stadt mit, dass die abgestürzten Trägerteile weggeräumt seien. Nun müssten die verbliebenen, nicht eingestürzten Brückenteile entfernt werden. 

Erst danach könne die Bahn die Schäden am Gleisbett und der Oberleitung untersuchen. Davon hänge es ab, wann erste Züge wieder fahren könnten.

Arbeiter untersuchen Teile einer Brücke, die auf den Gleisen liegen.
Arbeiter untersuchen Teile einer Brücke, die auf den Gleisen liegen.  © Claudia Otte/DPA

Die Bahn betonte, dass es sich um eine städtische Brücke handele. Ein Stadtsprecher teilte mit, dass Gutachter und Sachverständige bereits vor Ort seien.

Titelfoto: Claudia Otte/DPA

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