Erdmännchen stirbt vor Zoo-Besuchern: Junge (12) bricht Tier voller Wut den Rücken

Ungarn - In Zentralungarn kam es im Kecskeméti Zoo am Dienstag zu einem Eklat: Ein nur zwölfjähriger Junge wurde von dem beliebten Erdmännchen Zara gebissen und schüttelte es in Rage so stark, dass er ihr der Rücken brach!

Das weibliche Erdmännchen war auch noch schwanger (Symbolbild).
Das weibliche Erdmännchen war auch noch schwanger (Symbolbild).  © Paul Zinken/dpa

Mit dem armen Tier tötete der Schüler gleichzeitig ihren Nachwuchs, denn Zara war zu dem Zeitpunkt schwanger. Der Tod des beliebten Erdmännchen-Weibchens, das im Zoo zu den Hauptattraktionen gehörte, war mehr als sinnlos.

Mehrfach wurde der Zwölfjährige davor gewarnt, seine Finger durch die Käfiggitter zu stecken. Wider besseres Wissens, konnte es der Schüler nicht lassen und wurde daraufhin von Zara gebissen. Dann packte und schüttelte er das Erdmännchen wütend so heftig, dass er ihr den Rücken brach.

Die Nachricht von Zaras Tod verbreitete sich, nachdem der Direktor des Zoos, Tamás Tokovics, eine herzliche Nachricht zu dem Vorfall geschrieben hatte. Kurz darauf eskalierte der Fall zu einer großen nationalen Geschichte, wie "BBC" berichtet.

Tokovics wies auf Lehrer hin, die "immer weniger in der Lage seien, ihre Schüler zu kontrollieren" und auf Eltern, die "zu beschäftigt sind, um ihren Kindern Respekt zu vermitteln".

Trotz eines Aufrufs des Zoodirektors, den verantwortlichen Schüler nicht belangen zu wollen, ist der 12-Jährige seither Gegenstand einer Flut von bösen Nachrichten und Morddrohungen in den sozialen Medien. Ein Social-Media-User schrieb, dass der Junge "so hart auf den Boden geschlagen werden sollte, dass er nicht wieder aufsteht".

Der Vater des Jungen hat sich ebenfalls zu dem Vorfall geäußert und den Zoo beschuldigt, sich nicht besser um seine Tiere gekümmert zu haben.


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