Unglaublich! So wirken Düfte auf Körper und Seele

Deutschland - Die Aromatherapie arbeitet mit den ätherischen Ölen, die sich aus Pflanzen gewinnen lassen. Viele kennen das Gefühl, wenn sie etwa beim Riechen an einer Rose gute Laune bekommen.

Doch die Aromatherapie kann noch viel mehr, denn sie kann gegen Schmerzen und andere Beschwerden eingesetzt werden. Auch wer häufig gestresst, depressiv oder ängstlich ist, kann sich mit den duftenden Wirkstoffen behelfen.

Nicht nur Otto Normalbürger, auch unsere Stars und Sternchen kennen das Problem mit dem Alltagsstress. Die richtigen Dufte können dann unterstützend wirken.

© pixabay.com

In der Regel wird eine solche Therapie von einem Arzt oder Heilpraktiker vorgenommen. Die Aromatherapie blickt dabei auf eine Geschichte von mehreren Tausend Jahren zurück. Man kann die duftenden Öle jedoch auch selbst anwenden und sich dabei von seinen persönlichen Vorlieben und von unserer Tabelle rund um die Wirksamkeit (siehe unten) leiten lassen!

Doch Vorsicht: Bestimmte Öle sind nicht für die Anwendung bei Kindern oder Schwangeren geeignet. Hier sollte man sich vorher stets gründlich informieren. Auch wenn man sie selbst anwendet sollte man auf seinen Körper hören. Wenn er ablehnend reagiert, bricht man die Behandlung ab. Der Körper weiß selbst am besten, was ihm gut tut.

Schon die Chinesen und die alten Ägypter wussten um die Heilkraft der Düfte. Im Mittelalter setzte man ätherische Öle gegen die Pest ein, und auch der in der Kirche verdampfende Weihrauch beruht auf einer solchen Tradition.

Es gibt verschiedene Methoden, um die duftenden, flüchtigen Bestandteile aus der Pflanze zu gewinnen:

  • Wasserdampfdestillation
  • Kaltpressung
  • Enfleurage
  • mit Lösungsmitteln

Ebenso gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie die ätherischen Öle angewendet werden können:

  • das Verdampfen in einer Lampe
  • als Zusatz in einem Badeöl
  • bei der Massage als duftender Bestandteil des Öls
  • ein Tropfen auf der Haarbürste pflegt und beduftet die Haare
  • als Wirkstoff einer Inhalation
© pixabay.com

Bei der Wahl der Öle sollte man sorgfältig vorgehen und nur bei einem vertrauenswürdigen Anbieter wie dem Tiroler Kräuterhof einkaufen. Gerade dann, wenn die Öle direkt auf der Haut angewendet werden, sollten sie möglichst natürlich und dadurch unschädlich sein.

Und so wirken die verschiedenen Düfte, die häufig für die Therapie eingesetzt werden:

Jasminöl:

Dieses Öl hilft bei depressiven Verstimmungen, es hebt die Laune. Es kann gegen Krämpfe und Spasmen eingesetzt werden und soll sogar bei Impotenz helfen! Frauen unterstützt es bei Regelschmerzen.

Rosenöl:

Die Rose gilt nicht umsonst als Königin des Gartens bzw. Königin der Blumen. Ihr ausgesprochener Wohlgeruch hat viele positive Wirkungen auf den Körper und die Seele des Menschen.

Rosenöl hilft gegen Depressionen. Es entspannt, wirkt aber gleichzeitig anregend und aphrodisierend.

Wird es eingenommen, kann es helfen, Regelbeschwerden zu lindern. Es pflegt die Haut und die Haare und harmonisiert.

Teebaumöl:

Das Teebaumöl hat vielerlei Wirkungen und ist dementsprechend bekannt. Es kommt unter anderem bei folgenden Beschwerden zum Einsatz:

  • juckende und entzündete Insektenstiche
  • Akne, Pickel und Furunkel
  • Pilzerkrankungen
  • Befall mit Flöhen, Zecken, Milben und Läusen
  • Herpes
  • Halsschmerzen
  • Haarausfall und Schuppen
  • Zahnfleischbluten und Entzündungen in Mund- und Rachenraum
  • Erkältungen und grippale Erkrankungen

Zudem wirkt es stabilisierend auf die Psyche. Es stärkt das Selbstvertrauen und gibt neuen Schwung und Elan.

Teebaumöl sollte mit einem neutralen Trägerök angewendet werden. Ein paar Tropfen im Badewasser vertreiben Stress, durch den Einsatz in der Aromalampe werden Insekten verjagt.

Zirbenöl aus der Zirbelkiefer:

Zirbenholz wird seit langer Zeit für die Herstellung von Möbeln verwendet. So kann der Duft seine Wirkung in der direkten Umgebung des Menschen entfalten. Wer diese Möglichkeit nicht hat, der kann das Zirbenöl auch auf andere Art und Weise anwenden, zum Beispiel in einer Duftlampe.

Zirbenöl sorgt für einen ruhigen Schlaf und kann gegen Schlafstörungen eingesetzt werden. Es lindert Stress und hilft gegen depressive Verstimmungen. Es steigert die Durchblutung und gibt neuen Antrieb. Zudem reinigt es die Atemluft, sodass man wieder besser atmen kann.

Zitronenöl:

Zitrone kann man hassen oder lieben, doch ihre Wirkung kann man nicht abstreiten! Das Öl wird meistens so gewonnen, dass die Schalen der Zitrone ausgepresst werden. Bei der Anwendung am Menschen sollten natürlich nur Zitronen verarbeitet werden, die nicht mit chemischen Mitteln behandelt wurden.

Die Zitrone stärkt das Herz und regt die Stimmung an. Sie wirkt gegen Entzündungen, gegen Bakterien, Viren, Pilze und Keime und stärkt das Immunsystem. Sie kann Fieber senken, hilft beim Entschlacken und stärkt die Leber. Zudem beruhig sie die Nerven! Ihre fettlösende Wirkung macht sie als Zutat in Putzmitteln so beliebt, doch dafür sollte man sie keinesfalls geringschätzen.

© pixabay.com

Pfefferminzöl:

Pfefferminzöl macht fröhlich! Viele Menschen bekommen gute Laune, wenn sie diesen Duft riechen, der sie an Kaugummi und damit an die eigene Kindheit erinnert. Zudem wirkt diese Pflanze erfrischend und entspannend und regt die Gallenproduktion an. Pfefferminze kühlt und hilft dabei, festsitzenden Schleim zu lösen. Sie sollte bei Kindern jedoch nur vorsichtig angewendet werden.

Tierische Mitbewohner wie Spinnen und Mäuse lieben den Duft von Pfefferminze überhaupt nicht und können damit ferngehalten werden.

Mit Pfefferminze kann man inhalieren und so eine Erklärung bereits im Entstehen bekämpfen, das Wachstum der Haarwurzeln anregen und Juckreiz lindern.

Das waren nur einige Beispiele für die Anwendung duftender Öle. Man kann sie pur oder in Naturkosmetik verarbeiten. Die Wirkung der Pflanzen auf den Menschen ist unglaublich und so effektiv! Vor allem bei chronischen Beschwerden sollte es versucht werden.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0