Lisa (23) findet Ärzte, die sie behandeln: Ihr Kampf gegen den Tod beginnt

Berlin/Ulm - Die 23-jährige Lisa aus Ulm, die eine unglaubliche Leidensgeschichte hinter sich hat (TAG24 berichtete), hat nach ihrem Hilfeaufruf auf Facebook eine Klinik gefunden, in der Ärzte sich bereit erklärt haben, sich ihrem speziellen Fall anzunehmen. Lisas Kampf gegen den Tod beginnt.

Die 23-Jährige aus Ulm rief auf Facebook um Hilfe auf. (Fotomontage)
Die 23-Jährige aus Ulm rief auf Facebook um Hilfe auf. (Fotomontage)  © Montage: Screenshot Facebook Beliieeber/Lisa Gröbe

Wie sie per Instagram mitteilte, befindet sie sich im Deutschen Herzzentrum Berlin, das eng mit der Charité zusammenarbeitet.

Bei Lisa wurde in diesem Jahr in ihrer rechten Brust erneut Krebs festgestellt, nachdem sie 2016 bereits einen Tumor hatte, diesen jedoch besiegen konnte.

Wie die 23-Jährige nun in ihrer Instagram-Story schrieb, seien alle nötigen Untersuchungen in Berlin abgeschlossen und sie sei sich sicher, dass sie sich dort behandeln lassen wolle.

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Am gestrigen Freitagabend gab sie in einem Update den "Fahrplan" im Kampf gegen den Krebs bekannt. Das Entscheidende: Es wird keine Chemotherapie gemacht, da diese zu aggressiv sei und ihr ohnehin geschwächtes Herz, das nicht verkraften würde.

Vielmehr soll der Tumor in ihrer Brust zunächst geschrumpft werden.

Cortison- und Antikörpertherapie soll Tumor zerstören

Lisa wird im Deutschen Herzzentrum Berlin behandelt.
Lisa wird im Deutschen Herzzentrum Berlin behandelt.  © Claudia Levetzow/dpa

Um dies zu bewerkstelligen, bekommt die 23-Jährige fünf Tage lang hochdosiertes Cortison verabreicht, bevor es in eine Antikörpertherapie übergeht.

Die Cortisonphase hat bereits begonnen und Lisa hofft, dass alles problemlos wirkt und sie ohne große Nebenwirkungen durchkommt.

Läuft alles gut durch und schlägt die Antikörpertherapie an, erhoffen sich die Ärzte und Lisa, den Tumor auf diese Weise zu zerstören. "Jetzt heißt es Daumen drücken, dass ich alles so gut wie es geht vertrage", schrieb die Ulmerin auf Instagram.

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Dabei kann sie sicher sein, dass ihre über 3.000 Follower und noch weitaus mehr Menschen, die von ihrer Geschichte gehört haben, ihr weiterhin nur das Beste wünschen werden.

Außerdem hat Lisa sehr viele Tipps für alternative Behandlungsmethoden bekommen. Über die wolle sie sich weiter informieren, denn nur einen rein medizinischen Behandlungsplan zu fahren, sei für sie keine Option.

Weil ihr der Kontakt zu ihren Unterstützern sehr wichtig ist, richtete sich die 23-Jährige am Ende explizit an die zahlreichen Menschen, die sich nach ihrem Facebook-Post bei ihr gemeldet haben: "Was ich noch sagen wollte: DANKE für die ganzen lieben Nachrichten und die ganze Hilfsbereitschaft!"

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