Uniklinikum Leipzig untersucht Verdachtsfälle des Coronavirus

Leipzig - Das Coronavirus aus China hat schon mehrere Todesopfer gefordert, viele befürchten eine Ansteckungsgefahr auch in Deutschland. Im Uniklinikum Leipzig kann man sich nun auf eine Infektion untersuchen lassen.

Am Klinikum Leipzig werden Verdachtsfälle des Coronavirus untersucht. (Bildmontage)
Am Klinikum Leipzig werden Verdachtsfälle des Coronavirus untersucht. (Bildmontage)  © dpa/Peter Endig, imago/Science Photo Library

Die von der Weltgesundgeitsorganisation (WHO) empfohlene Nachweisverfahren stünden ab sofort im Labor der Uniklinik zur Verfügung, teilte das Institut für Virologie am Donnerstag mit.

"Haben ärztliche Kollegen in niedergelassenen Praxen und anderen Krankenhäusern Fragen zu Abnahme und Versand des Atemwegsmaterials ihrer Patienten, können sie sich an die unserem Institut tätigen Fachärzte für Virologie wenden", berichtet Institutsleiter Professor Uwe Gerd Liebert.

Das neuartige Coronavirus breite sich aktuell rasend schnell nicht nur in China aus. 571 Erkrankungsfälle in 14 Provinzen sind bis dato bekannt, neun Menschen sollen bisher an der Krankheit verstorben sein, so das chinesische Staatsfernsehen. Auch ein Einreisender aus China habe das Virus bereits in die USA gebracht (TAG24 berichtete).

Neben milden Krankheitsverläufen sind auch schwere Lungenentzündungen möglich. Führende Symptome sind Fieber, Husten und weitere Atemwegsbeschwerden.

Vor allem bei Patienten mit chronischen Vorerkrankungen wurden tödliche Krankheitsverläufe berichtet.

Professor Uwe Gerd Liebert ist Institutsleiter der Virologie und berät Arztpraxen und andere Krankenhäuser.
Professor Uwe Gerd Liebert ist Institutsleiter der Virologie und berät Arztpraxen und andere Krankenhäuser.  © Uniklinikum Leipzig

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