Nach Braunschweig-Niederlage: Union verschiebt den Aufstieg

Vielleicht ja nächstes Jahr: Berlins Kristian Pedersen (l.) und Stephan Fürstner sichtlich niedergeschlagen.
Vielleicht ja nächstes Jahr: Berlins Kristian Pedersen (l.) und Stephan Fürstner sichtlich niedergeschlagen.  © DPA

Berlin - Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin herrschte einen Tag nach der 1:3-Niederlage bei Eintracht Braunschweig und dem damit praktisch verbundenen Aus im Aufstiegskampf noch tiefe Trauer.

"Man kann jeden Spieler von uns als arme Sau betrachten", sagte Angreifer Philipp Hosiner am Dienstag nach dem Auslaufen in der Wuhlheide. "Wir haben uns viel vorgenommen. Aber wir es leider nicht geschafft, dieses Endspiel für uns zu entscheiden."

Der Blick richtete sich aber schon nach vorn. In den letzten beiden Saisonspielen am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim und am 21. Mai bei Greuther Fürth will sich die Mannschaft mit Siegen von den treuen Fans verabschieden – und in der nächsten Saison wieder angreifen.

"Für die nächste Saison sind wir besser gerüstet. Es ist aber kein Selbstläufer, im nächsten Jahr vorn mitzuspielen", sagte Hosiner.

Trainer Jens Keller ist überzeugt, dass seine Mannschaft aufgrund der Saisonleistungen in der kommenden Meisterschaft zum Favoritenkreis gehören wird.

Spielentscheidend: Schiedsrichter Tobias Stiler zeigt Berlins Roberto Puncec die rote Karte.
Spielentscheidend: Schiedsrichter Tobias Stiler zeigt Berlins Roberto Puncec die rote Karte.  © DPA

Titelfoto: DPA


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