1. FC Union will im ersten Heimspiel der Bundesliga nicht gegen RB Leipzig spielen

Berlin - Aufsteiger 1. FC Union Berlin hat einen Wunsch für sein erstes Heimspiel in der Fußball-Bundesliga: Die Köpenicker wollen es nicht gegen RB Leipzig bestreiten müssen.

Damals noch in Liga zwei: Leipzigs Davie Selke (l. heute Hertha BSC) und Toni Leistner (r. heute QPR) geben sich die Hand.
Damals noch in Liga zwei: Leipzigs Davie Selke (l. heute Hertha BSC) und Toni Leistner (r. heute QPR) geben sich die Hand.  © DPA

"Das würde ich nicht gut finden, weil dann eine andere Thematik und ganz andere Dinge in den Fokus treten würden", sagte Union-Manager Oliver Ruhnert der "Sport Bild" (Mittwoch).

Für die Menschen bei Union werde das erste Bundesliga-Spiel "ein historisches Erlebnis sein, wir werden eine Wahnsinns-Stimmung im Stadion habe", meinte er.

Der Spielplan der Bundesliga wird am 28. Juni veröffentlicht. Alle drei Aufsteiger (Union/Paderborn/Köln) sollen mit einem Heimspiel starten.

Union Berlins Vereinspräsident Dirk Zingler gilt als Kritiker der Leipziger, die offiziell RasenBallsport Leipzig heißen und im Besitz des österreichischen Getränke- und Medienunternehmens Red Bull sind.

Verpflichtungen von Spielern von RB Leipzig werde es für Union nicht geben. "Gewisse sportliche Entscheidungen sind nicht zu treffen, weil sie unseren Menschen, unseren Mitgliedern nicht vermittelbar sind", erklärte Zingler.

Beim letzten Aufeinandertreffen gewann RB Leipzig am 19.02.2016 mit 3:0 gegen Union in der Red Bull Arena.
Beim letzten Aufeinandertreffen gewann RB Leipzig am 19.02.2016 mit 3:0 gegen Union in der Red Bull Arena.  © DPA

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