So brutal lief der Rauswurf von Keller bei Union Berlin

Nach der Niederlage in Heidenheim wurde Jens Keller bei Union Berlin beurlaubt.
Nach der Niederlage in Heidenheim wurde Jens Keller bei Union Berlin beurlaubt.  © DPA

Berlin – Der Rauswurf von Jens Keller bei Union Berlin kam für die Mannschaft, die Union-Anhänger und Fußballfans in ganz Deutschland sehr überraschend.

Keller stand mit der Mannschaft auf Platz vier der zweiten Liga, nur drei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Im vergangenen Jahr erreichte er mit der Mannschaft ebenfalls den vierten Platz, was die erfolgreichste Platzierung der Eisernen ihrer Zweitligageschichte ist.

Jetzt sprach Jens Keller über Details zu seinem Rauswurf, der für ihn sehr überraschend kam. Immerhin hatte er mit der Vereinsführung in den vergangenen Wochen noch über eine vorzeitige Vertragsverlängerung verhandelt.

Dann wurde er am Sonntag ins Chefbüro bestellt und dort ging alles ganz schnell. "Es war nicht abzusehen. Wir hatten keinen Termin oder Ähnliches. Ich wurde ins Büro bestellt. Es ging relativ schnell. Vielleicht 20 Sekunden. Mir wurde mitgeteilt, dass ich beurlaubt bin. Damit war das Gespräch auch erledigt. Es wurde mir zu dem Zeitpunkt auch kein Grund genannt", sagte Keller gegenüber ran.de.

Und weiter erklärte er, dass auch für die Mannschaft diese Entwicklung völlig überraschend kam, sie sei aus allen Wolken gefallen.


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