Union-Fan ermordet: Sollte Killer längst abgeschoben werden?

Berlin - Der Tod des 19-jährigen Union-Fans Karl M. wirft Fragen auf - nach neuesten Informationen jedoch vor allem diese: Hätte die schreckliche Tat verhindert werden können?

Das SEK hat am Dienstag in Brandenburg den mutmaßlichen Killer des 19-jährigen Karl M. festgenommen (Symbolbild).
Das SEK hat am Dienstag in Brandenburg den mutmaßlichen Killer des 19-jährigen Karl M. festgenommen (Symbolbild).  © DPA

Wie Bild erfuhr, soll gegen den am Dienstag in Brandenburg festgenommenen Rumänen Razvan-Florin C. (29) nämlich längst ein Abschiebehaftbefehl vorgelegen haben.

Nach dem wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und mehreren Drogendelikten vorbestraften mutmaßlichen Killer wurde also bereits gefahndet. Er soll sich jedoch in der Wohnung seiner 38-jährigen Freundin in Finsterwalde versteckt haben, in welcher er am Dienstagmorgen auch vom SEK aufgespürt und festgenommen wurde.

Seit wann der Haftbefehl vorlag, wollten Staatsanwaltschaft und Polizei bislang offenbar nicht preisgeben. Inzwischen wurde Razvan-Florin C. nach Berlin gebracht und sitzt in Untersuchungshaft, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Der Mann habe sich bislang nicht geäußert.

Er soll den 19 Jahre alten Fußballfan am 9. Februar auf einem Supermarkt-Parkplatz durch einen Messerstich tödlich verletzt haben. Dieser wurde noch in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Dort starb er.

Der junge Union-Fan wurde am 9. Februar erstochen.
Der junge Union-Fan wurde am 9. Februar erstochen.  © DPA

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