Glatteis und Nebel führen zu Massencrash auf Autobahn: 29 Verletzte, vier davon schwer

Marktbreit - Bei Glatteis sind am Sonntagmorgen auf der A7 in Unterfranken nach ersten Informationen 18 Autos ineinander gekracht.

Ein Feld der Verwüstung: Gleich 18 Autos sollen ineinander gefahren sein.
Ein Feld der Verwüstung: Gleich 18 Autos sollen ineinander gefahren sein.  © NEWS5/Höfig

"Es gibt mindestens zehn Verletzte", sagte ein Polizeisprecher. Augenzeugen berichteten gar von 13 Verletzten, wobei eine Frau schwere Verletzungen davongetragen haben soll. Sie musste aus ihrem Auto befreit werden.

Der Unfall ereignete sich auf einer Brücke zwischen den Ausfahrten Marktbreit und Kitzingen.

Offenbar kollidierten die Fahrzeuge auf Grund von Glatteis und Nebel miteinander.

Die Autobahn war nach dem Crash in Fahrtrichtung Norden zunächst gesperrt.

29 Menschen verletzt, vier davon schwer

Ein Anhänger wird mit Hilfe eines Krans von einem Fahrzeug gehievt.
Ein Anhänger wird mit Hilfe eines Krans von einem Fahrzeug gehievt.

Update 11.50 Uhr: Die Polizei spricht mittlerweile von 29 Verletzten. Vier davon sind schwer verletzt.

Nach ersten Angaben krachte der Fahrer eines Kleintransporters, der Richtung Kassel unterwegs war, gegen 7.20 Uhr in die Mittelleitplanke. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Blitzeis und schlechte Sicht", so die Polizei. Nachfolgende Autofahrer konnten demnach nicht mehr bremsen. Insgesamt fuhren mindestens 18 Autos ineinander.

Eine Frau wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Trümmern geschnitten. Drei weitere Menschen kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Auch ein Streifenwagen, der die Unfallstelle absicherte, wurde gerammt. "Drei Fahrzeuge der Feuerwehr wurden ebenfalls beschädigt."

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war über mehrere Stunden im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten war die A7 zwischen den Ausfahrten Marktbreit und Kitzingen in Richtung Norden zeitweise gesperrt. "Die Bergung der Unfallautos wird vermutlich noch bis zum Mittag dauern", schätzte der Polizeisprecher.

Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Etliche Autos wurden den Angaben zufolge erheblich beschädigt.

Der mittlerer Wagen wurde bei dem Unfall auf der A7 fast zu Hälfte unter den Lastwagen geschoben.
Der mittlerer Wagen wurde bei dem Unfall auf der A7 fast zu Hälfte unter den Lastwagen geschoben.  © NEWS5/Höfig

Titelfoto: NEWS5/Höfig

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