Achtes Spiel, achte Pleite: Haching bleibt FSV-Angstgegner

Unterhaching – Das war ärgerlich! Der FSV Zwickau musste sich bei der SpVgg Unterhaching nach großen Kampf mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Die Oberbayern bleiben damit der Angstgegner schlechthin. Im achten direkten Vergleich setzte es die achte Niederlage.

Christian Mauersberger erzielte in der 20. Minute den Ausgleich für Zwickau.
Christian Mauersberger erzielte in der 20. Minute den Ausgleich für Zwickau.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Vorzeichen waren ohnehin nicht günstig. Aufgrund zahlreicher Verletzungen standen nur 16 Spieler im FSV-Aufgebot. Torsten Ziegner schickte vor 3250 Zuschauern im Alpenbauer Sportpark quasi das letzte Aufgebot ins Rennen.

So wurde die Viererkette nach den Ausfällen von Nico Antonitsch (Oberschenkel), Jonas Acquistapace (Muskelverhärtung) und Toni Wachsmuth (Erkältung) vollkommen unüblich zusammengesetzt. Neben Davy Frick, der auf seiner Position als rechter Innenverteidiger verblieb, agierte der eigentliche Linksverteidiger René Lange.

Auf den Außen sicherten mit Bentley Baxter Bahn und Nils Miatke zwei Mittelfeldspieler ab. Anthony Barylla rückte derweil für den verletzten Jan Washausen (Meniskus) ins defensive Mittelfeld.

Zudem kamen Christian Mauersberger, Daniel Gremsl und Christoph Göbel neu in die Partie.

Daniel Gremsl und Alexander Winkler.
Daniel Gremsl und Alexander Winkler.

Die umgekrempelte Abwehr hatte sich noch gar nicht sortiert, da klingelte es bereits. Sascha Bigalke hebelte die Abseitsfalle aus und Torjäger Stephan Hain konnte problemlos aus zehn Metern einschießen (7.). Da schwante einem nix Gutes!

Zwickau fuchste sich jedoch erstaunlich schnell rein und machte über die emsigen Mauersberger und Gremsl Betrieb. Der verdiente Lohn folgte stehenden Fußes. Nach Flanke von Nils Miatke versenkte Mauersberger das Leder mit dem rechten Außenrist im linken Dreiangel (20.).

Die Partie wurde zwischen den Strafräumen intensiv und temposcharf geführt, an den Sechzehnern liefen sich die Angriffe dann jedoch fest. Weder Haching, noch Zwickau schaffte es, die gegnerische Verteidigungsreihe entscheidend zu überspielen.

Ausgerechnet ein Gurkentor brachte die Entscheidung: Stefan Schmimmer stellte die Stiefelspitzein einen Schuss von Max Dombrowka und erwischte Brinkies damit komplett auf dem falschen Fuß (79.).


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