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Amri-Kumpel hielt Anschlag für unmöglich und erhebt schwere Vorwürfe

Untersuchungsausschus des Abgeordnetenhause befragt Mohammed D. in der JVA Moabit

Der Untersuchungsausschuss beschäftigt sich noch immer mit Anis Amri. Auf der Suche nach der Wahrheit gehen die Berliner Abgeordneten sogar ins Gefängnis.

Berlin - Erst knapp drei Monate nach dem Berliner Terroranschlag ist ein Bekannter des Attentäters Anis Amri nach eigener Schilderung erstmals von der Polizei befragt worden. Der verurteilte Straftäter sagte am Freitag vor dem Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses zu dem Anschlag, er habe es für "unmöglich" gehalten, dass Amri das Attentat verübt.

Der Zeuge Mohammed D. wird in den Konferenzsaal der JVA Moabit geführt.
Der Zeuge Mohammed D. wird in den Konferenzsaal der JVA Moabit geführt.

"Ich habe nicht gespürt, dass er hasserfüllt war", sagte der 28-jährige Tunesier im Gefängnis Moabit. Er habe davon vorher nichts gewusst. Aus Sicherheitsgründen wurde der Mann in der Justizvollzugsanstalt - flankiert von zwei Bediensteten - befragt.

Der Häftling war nach einer Schlägerei im Drogenmilieu zu einem Jahr und acht Monaten Haft wegen gefährlicher Körperverletzung, Waffendiebstahls und Einbruchs verurteilt worden. Er sei im März 2017 festgenommen und dann noch etwas später erstmals zu Amri befragt worden, gab er an. Nach dpa-Informationen soll der Mann im April abgeschoben werden.

Laut Urteil hatte der 28-jährige Straftäter zusammen mit Amri und weiteren Männern im Juli 2016 in einer Bar im Stadtteil Neukölln eine andere Gruppe mutmaßlicher Drogendealer attackiert.

Schon vor dem Attentat stand Amri im Fokus von Polizei und Justiz, er wurde aber nicht aus dem Verkehr gezogen. So war er in Berlin auch als Drogendealer bekannt und wurde dort eine Zeitlang observiert (TAG24 berichtete).

Vor dem Untersuchungsausschuss wird Amris Bekannter befragt.
Vor dem Untersuchungsausschuss wird Amris Bekannter befragt.

Der 28-Jährige schilderte Amri als frommen Muslim, der regelmäßig betete. In welche Moscheen er ging, wisse er nicht. Fussilet-Moschee? "Ich schwöre, dass ich diesen Ort nicht kenne." In der Moschee war Amri regelmäßig, und auch kurz vor dem Anschlag. Wiederholt habe Amri ihm empfohlen, beten zu gehen, sagte der Mann in grauer Hose und blauer Jacke, dessen Äußerungen von einem Dolmetscher übersetzt wurden. Er habe Amri in Berlin kennengelernt.

Sein Landsmann habe Geld verdienen, eine Familie gründen und nach Tunesien zurückkehren wollen, gab der Befragte an, dessen Asylantrag abgelehnt worden war. In den "letzten Monaten" vor dem Anschlag habe er Amri nicht mehr so oft gesehen. Anzeichen einer Radikalisierung habe er bei diesem "nicht empfunden, nicht gemerkt, nicht gespürt".

Amri habe den Anschlag wohl allein verübt, Er wisse nicht, ob ihm jemand geholfen haben könnte. Der Verurteilte, der von sich sagte, er habe sich immer durchgemogelt, gab an, am Tag des Attentats zu Hause gewesen zu sein.

Beide Tunesier, die aus derselben Stadt stammten, wohnten laut Schilderung eine Zeitlang zusammen. Er habe nicht erlebt, dass Amri Drogen genommen oder Alkohol getrunken habe, so der Gefangene, der selbst Drogen konsumierte. "Alle wussten, dass Amri Drogen kaufte und verkaufte."

Nach der Schlägerei in der Bar habe Amri Deutschland verlassen wollen, sei aber vor der Ausreise festgenommen worden und wenig später nach Berlin zurückgekehrt. Er sei wohl davon ausgegangen, dass die deutschen Behörden nichts gegen ihn in der Hand hätten - sonst hätten sie ihn doch nicht wieder freigelassen.

Fotos: DPA

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