Deichbruch: Wie ist die Lage nach Hamburg-Chaos?

Hamburg - Drei Tage nach dem schweren Unwetter in Hamburg kann die Feuerwehr endlich aufatmen. Zuletzt machte ein Deichbruch an der Glinder Au in Kirchsteinbek den Feuerwehrleuten zu schaffen (TAG24 berichtete).

Der Pegelstand der Glinder Au sinkt endlich. Der mit Sandsäcken abgedichtete Deichbruch ist nicht mehr in Gefahr.
Der Pegelstand der Glinder Au sinkt endlich. Der mit Sandsäcken abgedichtete Deichbruch ist nicht mehr in Gefahr.  © dpa/Daniel Bockwoldt

"Der Wasserstand ist weiter gesunken", sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag.

"Der Führungsdienst guckt da ab und zu nochmal vorbei", sagte er weiter. Die Feuerwehr sei aber vor Ort nicht mehr im Einsatz.

Nach einem schweren Unwetter im Osten Hamburgs am Donnerstag hatte der Wasserlauf ein gut 12 Meter breites Loch in den Deich neben der Mühle in Kirchsteinbek gerissen (TAG24 berichtete).

In Menschenketten waren am Freitag Tausende von Sandsäcken befördert worden, um den Deich abzudichten und eine Unterspülung des Mühlenbetriebs zu verhindern. Am Samstag folgte der nächste Einsatz der Feuerwehr. Die Abdichtung war aufgeweicht, und die 250 Jahre alte Mühle drohte einzustürzen (TAG24 berichtete).

Erneut wurden Sandsäcke genutzt, um die Situation zu stabilisieren. Am Sonntag war die Mühle nicht mehr in akuter Gefahr, wie der Feuerwehrsprecher mitteilte.

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt


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