Wuff! Darum leben Hundehalter länger

Die Zuneigung des Vierbeiners fördert Frauchens Gesundheit.
Die Zuneigung des Vierbeiners fördert Frauchens Gesundheit.

Uppsala - Hunde machen ihre Besitzer glücklich. Doch der Vierbeiner im Haus hält Herrchen und Frauchen auch gesund!

Wissenschafter der Universität Uppsala haben zwölf Jahre lang den Gesundheitszustand von fast dreieinhalb Millionen Schweden zwischen 40 und 80 Jahren beobachtet. Die Daten wurden nun ausgewertet.

Ergebnis: Menschen, die einen Hund als Haustier haben, leben länger. Zudem ist ihr Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, wesentlich geringer, berichtet "Spektrum der Wissenschaft".

Im Vergleich zu allein lebenden Singles ist der "Hundehalter-Effekt" besonders deutlich: Ihr Risiko eines früheren Ablebens ist am größten. Singles mit Hund haben dagegen ein 33 Prozent geringeres Sterberisiko.

Herzinfarkt adé!

Sogar die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes ist bei Menschen mit Hund geringer.

Wie sich die Gegenwart des Vierbeiners konkret auf seinen Besitzer auswirkt, geht aus der Studie nicht hervor. Möglicherweise sind aber die regelmäßigen Spaziergänge und viel Bewegung gesundheitsfördernd. Und in treue Hundeaugen zu schauen, kann einfach nur zu einer freudvollen Ausschüttung von "Glückshormonen" führen...

Im Fachmagazin "Scientific Reports" weisen Wissenschaftler auch auf die soziale Komponente hin: Ein Hund steigert das Wohlbefinden bei Alleinstehenden, weil sie nicht das Gefühl haben, allein zu sein.

Außerdem kommen sie über das Tier leichter mit Gleichgesinnten in Kontakt.


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