Urlaub 2018: Das erwartet uns dieses Jahr

Sonne, Strand und Meer: in einigen Urlaubsregionen gibt es 2018 ein paar Neuerungen.
Sonne, Strand und Meer: in einigen Urlaubsregionen gibt es 2018 ein paar Neuerungen.

Deutschland - Das Jahr hat gerade erst so richtig Fahrt aufgenommen, da sind wir auch schon wieder urlaubsreif. Manche Dinge haben sich in unseren liebsten Ferienzielen dabei allerdings verändert: Neue Sehenswürdigkeiten, neue Regelungen, neue Trends. Auf was kommt es beim Urlaub dieses Jahr an und was dürfen wir in keinem Fall verpassen?

Wer dieses Jahr in den Urlaub fährt, muss sich in manchen Ländern auf verschiedene Änderungen einstellen. Neue Regelungen im Straßenverkehr oder möglicherweise eine zusätzliche Tourismusgebühr können uns in unseren liebsten Ferienzielen erwarten. Aber auch neu eröffnete Museen und andere Sehenswürdigkeiten wollen entdeckt werden.

Nicht nur die Deutschen zieht es für die schönsten Tage des Jahres vor allem ans Mittelmeer. Spanien, Italien und Frankreich stehen auf der Liste der am häufigsten besuchten Ferienorte ganz oben, wie europäische Tourismusstatistiken zeigen. Hier gibt es im Urlaubsjahr 2018 einige Neuerungen zu beachten.

Urlaub in Spanien

Spanien ist seit Jahren ungebrochen das beliebteste Reiseland, nicht nur für die Deutschen. Die meisten Urlauber zieht es dabei an die sonnige Küste oder auf eine der Balearischen Inseln – allen voran Mallorca. Die Kanaren hingegen versprechen bereits exotisches Flair.

Was die Urlauber ebenfalls an Spanien lieben ist seine landestypische Küche: leichte Fischgerichte, deftige Wurstspezialitäten, aromatische Eintöpfe und nicht zuletzt die leckeren Tapas in ihrer riesigen Vielfalt. Hinzu kommen sonnenverwöhnte Weine, die auch abseits der Ferien in Deutschland gerne getrunken werden.

Reisen nach Spanien – Was gibt es 2018 zu beachten?

Die große Beliebtheit Spaniens unter den internationalen Urlaubern ist für das Land mancherorts inzwischen zum Problem geworden. Einerseits spielt der Tourismus für die Wirtschaft eine wichtige Rolle, andererseits haben sich einige Regionen durch den großen Andrang sehr verändert. Vor allem Mallorca kämpft seit Jahren mit immer noch steigenden Besucherzahlen.

Die einheimische Bevölkerung ist deshalb im vergangenen Jahr auf die Barrikaden gegangen. Immer wieder gab es Demonstrationen. Ihr Protest richtete sich vor allem gegen den ausufernden Sauf- und Massentourismus. Für die Bewohner der Insel wird wegen der wachsenden Zahl an privaten und teils illegalen Ferienwohnungen bezahlbarer Wohnraum knapp und auch für die Umwelt sind die Massen an Urlaubern ein Problem. Aus diesem Grund wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die Touristen in Zukunft berücksichtigen müssen:

  • Ein neues Tourismusgesetz soll deshalb über eine Begrenzung der Bettenzahl Abhilfe schaffen. Nicht nur auf Mallorca, auch auf den anderen Balearischen Inseln Ibiza, Menorca und Formentera gibt es für die Gästebetten künftig eine Obergrenze. Vor allem illegale Vermietungen auf den verschiedenen Vermittlungsplattformen sollen damit verhindert werden. Für Spanienurlauber in die entsprechenden Regionen ändert sich damit zunächst nichts. Wer eine Unterkunft ergattert, kann seine Ferien nach wie vor in vollen Zügen genießen.
  • Allerdings ist auch die Tourismussteuer auf Mallorca angehoben worden. In der Hauptsaison wird pro Nacht ein Aufschlag von einem bis vier Euro zusätzlich fällig – je nach Kategorie. In der Nebensaison beträgt die Steuer die Hälfte.
  • Um die Natur zu schützen sind bestimmte Ausflugsziele künftig nicht mehr direkt mit dem Auto erreichbar. Der Naturstrand Cala Torta im Nordosten Mallorcas oder der Aussichtspunkt Cap Formentor ist nur noch mit dem Bus oder zu Fuß erreichbar. Der Strand Es Trenc im Südwesten der Insel wurde ganz unter Naturschutz gestellt. Auch in anderen Regionen sind Parkplätze nun stärker limitiert und wer achtlos seinen Müll hinterlässt muss mit herben Strafen rechnen.
Katalonien mit seiner faszinierenden Hauptstadt Barcelona ist ebenfalls nach wie vor ein Touristenmagnet. Rund 17 Millionen Besucher werden jährlich gezählt. Trotz der politischen Spannungen kann hier jedoch nach wie vor Urlaub gemacht werden. Das Auswärtige Amt warnt lediglich davor, Demonstrationen und Protestaktionen zu meiden. Zudem kann es in diesem Zusammenhang zu Komplikationen beim Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen.
Der Norden Spaniens beeindruckt mit weiten, ursprünglichen Landschaften wie hier im Naturpark Bardenas Reales.
Der Norden Spaniens beeindruckt mit weiten, ursprünglichen Landschaften wie hier im Naturpark Bardenas Reales.

Alternativen abseits des Massentourismus

Doch auch bislang weniger stark besuchte Regionen haben bei Touristen an Attraktivität gewonnen. Vor allem der Norden wird zunehmend beliebter. Hier herrschen etwas angenehmere Temperaturen, ohne dass auf Sonnenschein verzichtet werden muss. Das Baskenland, Kantabrien und Asturien am Golf von Biskaya oder auch die Region Galicien ganz im Nordwesten zeigen sich oft noch von einer ganz ursprünglichen Seite und haben vor allem kulturell viel zu bieten.

Sämtliche Regionen an der Costa Verde im Norden des Landes zeigen eine ganz andere Seite Spaniens. Grüne, teils hügelige oder gebirgige Landschaften, wilde Natur, zerklüftete Küstenstreifen und verschiedene Schutzgebiete werden von einer reichhaltigen Kulturlandschaft ergänzt – eine Alternative für alle, die keinen Badeurlaub machen wollen.

Auf den Kanaren sind bislang vor allem die größeren Inseln Teneriffa, Fuerteventura Gran Canaria oder Lanzarote bekannt und beliebt. Etwas abgelegener, aber nicht weniger beeindruckend ist die kleine Insel El Hierro, die noch nicht so überlaufen ist. Für alle, die etwas mehr Ruhe suchen und auf Nachhaltigkeit im Urlaub Wert legen ist hier ein idealer Ferienort.

Sehenswürdigkeiten und Highlights in Spanien 2018

An der Nordküste liegt eine bislang wenig beachtete Perle unter den spanischen Städten: die Hafenstadt Bilbao. Sie hat sich in den letzten Jahren vom grauen Industriezentrum zum modernen kulturellen Anziehungspunkt des Baskenlandes verwandelt. Die Innenstadt Casco Viejo wurde umfangreich saniert, trotzdem ist das ursprüngliche Flair nicht verlorengegangen. Eine prickelnde Kneipenkultur, die älteste Schwebefähre der Welt, das berühmte Guggenheim-Museum von Frank Gehry oder die futuristischen Bahnhöfe der neuen Metrolinie von Sir Norman Foster sind nur eine Auswahl der vielen Sehenswürdigkeiten.

Ein besonderes Highlight, dass sich kulturbegeisterte Spanienurlauber 2018 in keinem Fall entgehen lassen sollten, ist ein Besuch im neueröffneten Centro Botín in Santander, einem Badeort an der antabrischen Küste im Norden des Landes – unweit von Bilbao. Kein geringerer als der renommierte Architekt Renzo Piano hat das spektakuläre Kulturzentrum direkt am Wasser geplant. In dem beeindruckenden Gebäude sind wechselnde Ausstellungen zu sehen, in diesem Jahr unter anderem mit Skulpturen des spanischen Malers und Bildhauers Joan Miró.

Urlaub in Frankreich

Spaniens nördliche Region Kantabrien ist um eine Attraktion reicher: das Kulturzentrum Centro Botín des Stararchitekten Renzo Piano.
Spaniens nördliche Region Kantabrien ist um eine Attraktion reicher: das Kulturzentrum Centro Botín des Stararchitekten Renzo Piano.

Auch unser Nachbarland Frankreich erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei den Touristen. Sei es die charismatische Metropole Paris, die zahlreichen sonnigen Badeorte entlang der Côte d’Azur oder der raue Charme traditionsreicher Ferienorte am Ärmelkanal oder der Atlantikküste. Vor allem wegen der großen Vielfalt reisen viele immer wieder gerne in die Französische Republik.

Kulinarisch gibt es hier ebenfalls vieles zu entdecken, die französische Küche wird wegen ihrer Leichtigkeit und Raffinesse weltweit geschätzt. Hinzu kommen verschiedene bedeutende Weinanbaugebiete, die wegen ihrer hochwertigen Erzeugnisse zu den wichtigsten der Welt gehören.

Reisen nach Frankreich – Was gibt es 2018 zu beachten?

Wer in diesem Jahr plant, mit dem Auto nach Frankreich zu reisen, sollte gleich mehrere Punkte beachten. So gilt auf den französischen Landstraßen künftig Tempo 80 und zwar ab dem ersten Juli 2018. Statt bisher 90 Km/h will die Regierung durch das neue Tempolimit Rasern einen Riegel vorschieben. In den vergangenen Jahren sind in unserem Nachbarland anders als in Deutschland die Unfallzahlen vor allem auf Landstraßen gestiegen.

Mit der Maßnahme will Frankreich nun zunächst bis 2020 überprüfen, ob sich dadurch die Unfallstatistik verbessert. Weitere Punkte sollen die neue Strategie zur Verkehrssicherheit ergänzen. Es wurden gleichzeitig höhere Strafen beschlossen etwa für Vergehen wie dem Missachten der Vorfahrt am Zebrastreifen oder beim Telefonieren am Steuer. Bei letzterem soll sogar der Entzug der Fahrerlaubnis drohen.

Eine weitere Neuerung betrifft eine Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität. Ähnlich wie bereits seit 2008 in Deutschland etabliert, ist in Frankreich jetzt eine Umweltplakette für Fahrzeuge eingeführt worden. Eine Einstufung erfolgt in sechs verschiedene Kategorien – je nach dem Grad der Emissionen des Fahrzeugs. Urlauber sollten sich vor ihrer Reise rechtzeitig um eine Plakette bemühen. Sie kann beim entsprechenden Ministerium bestellt werden und kostet rund 3,70 Euro. Auf der Internetseite der zuständigen Stelle kann zudem angezeigt werden, in welche Kategorie das eigene Fahrzeug eingestuft wird.

Die einzelnen Regionen in Frankreich können selbst bestimmen, wo eine Umweltzone eingerichtet wird. Diese können auch temporär ausgerufen werden. In verschiedenen Städten wurden solche Zonen bereits eingeführt:

  • Grenoble
  • Lille (temporär)
  • Lyon
  • Paris
  • Straßburg (temporär)
  • Toulouse (temporär)
Die Inselwelt an Frankreichs Westküste bietet wunderschöne menschenleer Strände.
Die Inselwelt an Frankreichs Westküste bietet wunderschöne menschenleer Strände.

Angesagte Regionen in Frankreich

Frankreich hat abseits der üblichen Touristenziele ebenfalls viele besondere Regionen zu bieten, allen voran die abwechslungsreiche Küste am Atlantik. Ganz im Westen finden sich verschiedene kleine und ursprüngliche Inseln. Ouessant, die Île-Molène, die Île de Sein oder Bell-Île-en-Mer gehören zur Region der Bretagne, weiter südlicher liegen die Île d’Yeu, die Île de Ré vor der Küste der Region Nouvelle-Aquitaine. Überall zeigt sich der raue Charme des Meeres mit felsigen Stränden, einsamen Ebenen und besonderen kulinarischen Spezialitäten. Teilweise überraschen die Inseln auch mit feinen weißem Sand und türkisblauen Lagunen zwischen den zerklüfteten Abschnitten am Meer.

Wer vor allem auf der Suche nach guten Weinen ist, sollte sich hingegen eher den Süden Frankreichs aussuchen. Besonders die Region Languedoc-Roussillon ist dabei empfehlenswert – sie zählt als größtes Anbaugebiet in Frankreich. Die Gegend hat sich vor allem durch Bioweine einen Namen gemacht. Überall prägen die Rebflächen die hügelige Landschaft, die in Richtung Spanien zunehmend felsiger und bergiger wird. Etwas im Landesinneren bieten die Städte Montpellier, Bézier, Narbonne oder Perpignan zudem eine zusätzliche kulturelle Vielfalt.

Neue Sehenswürdigkeiten in Frankreich 2018

Besucher von Paris wird sicherlich der neue Justizpalast ins Auge fallen. In der gläsernen Fassade spiegeln sich die vorüberziehenden Wolken und auf den beiden Zwischenebenen sind insgesamt 350 Bäume gepflanzt worden. Renzo Piano hat das eindrucksvolle 160 Meter hohe Gebäude mit 38 Stockwerken entworfen, das künftig die Skyline der französischen Hauptstadt um einen Anziehungspunkt reicher macht.

Darüber hinaus werden 2018 verschiedene neue Museen eingeweiht. Zwei Highlights sind dabei besonders erwähnenswert:

Nîmes ist stark geprägt von der römischen Kultur. Ein neues Museum ist diesem Thema gewidmet.
Nîmes ist stark geprägt von der römischen Kultur. Ein neues Museum ist diesem Thema gewidmet.
  • In Paris gibt es ab April in der Lichterwerkstatt Ateliers des Lumières digitale Videokunst zu sehen. Das gesamte Museum ist mit über 100 Projektoren ausgestattet und erlaubt so beeindruckende großformatige Kunstwerke, die sich über ganze Wände oder auch den Boden erstrecken. Bekannte Werke berühmter Künstler zeigen sich so von einer ganz neuen Seite.
  • Im Juni wird das kulturelle Angebot in Bordeaux um ein spannendes Museum erweitert: Das Musée de la Mer. Direkt an den ehemaligen Dockanlagen in der Stadt gelegen erstreckt sich das komplexe Gebäude mit begehbarem Dach, von dem ein außergewöhnlicher Blick über die gesamte Stadt möglich ist. Die Schwerpunkte des Museums liegen auf den verschiedenen Epochen der Seefahrt und werden durch künstlerische Ausstellungen erweitert.
  • Ebenfalls im Juni eröffnet in Nîmes ein Römermuseum, das auf faszinierende Weise die Spuren dieser Kultur zeigt, die auch in Frankreich überall zu finden sind. Nicht nur das Museum selbst beeindruckt mit seiner Architektur und der multimedialen Gestaltung der Ausstellung, auch im Außenbereich gibt es im spiralförmig angelegten archäologischen Garten vieles zu entdecken.

Urlaub in Italien

Bella Italia gehört ebenfalls seit Jahren zu den beliebtesten Sehnsuchtsorten der Deutschen. Das besondere mediterrane Flair, die abwechslungsreiche Küche, die wunderschönen Strände an der Adria und der Riviera, aber auch die unglaubliche kulturelle Vielfalt locken immer wieder Besucher ins Land.

Dabei zeigt sich Italien von Norden nach Süden und auf den zahlreichen Inseln in einem Reichtum an unterschiedlichen Landschaften – von der wilden Bergregion der Alpen über die sanften Hügel der Toskana bis hin zu den archaischen Vulkanregionen weiter im Süden oder auf Sizilien.

Reisen nach Italien – Was gibt es 2018 zu beachten?

Die ewige Stadt Rom lässt sich nicht nur tagsüber auf seinen historischen Pfaden durchstreifen, auch abends und nachts ist die Metropole noch voller Leben. Um hier künftig für etwas mehr Ordnung zu sorgen, gilt auf den Straßen ein allgemeines Alkoholverbot, das mit strengen Bußgeldern geahndet wird. Während der Hauptreisezeit im Sommer ist bereits um 22 Uhr Schluss mit alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum. Auch auf den Terrassen der Restaurants oder Bars dürfen dann nur noch alkoholfreie Drinks ausgeschenkt werden. Bier oder Wein sind ebenfalls tabu.

Wer in Italien mit dem Auto unterwegs ist, muss ebenfalls verschiedene Punkte beachten, die sich von den Regelungen in Deutschland unterscheiden:

  • In den Kreisverkehren gilt anders als hierzulande die Rechts-vor-Links-Regelung. Wer in den Kreisverkehr einbiegen will, hat also Vorfahrt – es sei denn es ist durch entsprechende Schilder anders gekennzeichnet.
  • An die folgenden Tempolimits müssen sich Autofahrer halten: Innerorts 50 Km/h, auf Landstraßen 90 Km/h, auf Schnellstraßen 110 Km/h und auf der Autobahn 130 Km/h. Abweichende Geschwindigkeitsbegrenzungen bestehen für verschiedene andere Kraftfahrzeuge wie Motorräder oder Wohnmobile und bei schlechter Witterung.
  • Auch tagsüber gilt außerhalb geschlossener Ortschaften Lichtpflicht (Abblendlicht oder spezielles Tagfahrlicht) für alle Fahrzeuge.

Angesagte Regionen in Italien

In der letzten Zeit ist eine besondere Region Italiens in den Fokus gerückt: die pittoreske Amalfiküste, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Der Abschnitt zwischen Sorrento und Salerno hat viele malerische kleine Ortschaften inmitten des Naturparks „Parco regionale dei Monti Lattari. Enge Gässchen, bunte Häuschen, die in die Steilküste hineingebaut sind sowie Wein- und Obstbau auf den typischen Terrassenlagen sind charakteristisch für die Gegend.

Ein weiteres Highlight ist die kleine Metropole Triest ganz im Nordosten Italiens. Durch die besondere Lage an der slowenischen Grenze und gleichzeitig nicht weit entfernt von Österreich und Kroatien ist die Stadt multikulturell geprägt und gilt als Tor zu den östlichen Ländern Europas. Nicht zuletzt spiegelt sich dies in einer einzigartigen kulinarischen Vielfalt wider. Mit dem höchsten Espressoverbrauch pro Kopf ist Triest zudem Italiens Kaffeehauptstadt.

Der Golf von Salerno mit dem malerischen Städtchen Amalfi gilt als besonderes Schmuckstück an der italienischen Küste.
Der Golf von Salerno mit dem malerischen Städtchen Amalfi gilt als besonderes Schmuckstück an der italienischen Küste.

Besondere Highlights in Italien 2018

Wer 2018 in Italien Urlaub macht, wird kulinarisch besonders verwöhnt werden, denn vom Landwirtschafts- und Tourismusministerium wurde das „Jahr des italienischen Essens“ ausgerufen. Damit rückt diese Facette des Landes besonders in den Mittelpunkt. Beinahe jede Region hat international bekannte Spezialitäten zu bieten und im ganzen Land herrscht eine besondere Verbindung zwischen dem typischen Essen, der Kultur und den Eigenarten der jeweiligen Region. Dem Trägt das diesjährige Motto gebührend Rechnung. Spezielle Entdeckerrouten und zahlreiche individuelle Initiativen und Angebote wurden in diesem Rahmen erarbeitet.

Dieses Jahr wurde das Palermo auf Sizilien zu Italiens Kulturhauptstadt gekrönt. Die Gesellschaft und Kultur auf der größten Insel des Stiefelstaates ist durch die unterschiedlichsten Einflüsse geprägt und dementsprechend vielfältig. Neben den Römern haben auch die Griechen, Araber, Franzosen und Normannen ihre Spuren hinterlassen. Während des Jahres wird ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm geboten.

Weitere Urlaubstipps

Bereits im letzten Jahr wurden zusätzliche Roaminggebühren für die Nutzung fremder Mobilfunknetze im europäischen Raum abgeschafft. Unter Umständen können dennoch zusätzliche Kosten erhoben werden, etwa wenn mehr Zeit im Ausland verbracht wird als zuhause. Hier gelten als Aufschläge für die Nutzung mobiler Daten ab Januar 2018 neue Roaming-Höchstgrenzen. Sechs Euro werden pro Gigabyte fällig, der Betrag sinkt bis 2022 schrittweise auf 2,50 Euro.

Nachdem die Türkei, Tunesien oder auch Griechenland zuletzt nicht so stark nachgefragt war, könnten diese Urlaubsländer dieses Jahr wieder mehr Urlauber verbuchen, denn gerade dort sind günstige Reisepreise dieses Jahr zu finden. Wer sich bislang noch nicht entschieden hat, wohin es in den Ferien gehen soll, kann zudem noch von Last-Minute-Angeboten profitieren.

Bildquellen:

Fotolia, © 2mmedia

Fotolia, © Purificacion

Fotolia, © saiko3p

Fotolia, © Alexander Demyanenko

Fotolia, © Fred

Fotolia, © prosign