Nach Horror-Unfall: Todesraser kommt glimpflich davon

Der Wagen des Unfallopfers wurde bei dem Crash völlig zerstört
Der Wagen des Unfallopfers wurde bei dem Crash völlig zerstört  © DPA

Potsdam - Im Juni vergangenen Jahres war eine Tankstellenverkäuferin auf dem Weg zu ihrer Familie. Auf der B1 kam es dann zu einem schrecklichen Unfall, bei dem die Frau ihr Leben verlor. Ein Raser war mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Das Landgericht Potsdam hat nun ein mildes Urteil gefallen.

Der Baumaschinist war gerade auf den Weg zum nächsten Dorffest. Statt der erlaubten 70km/h, war er beim Zeitpunkt des tödlichen Unfalls mit 133 km/h unterwegs, wie ein Gutachter laut B.Z. feststellte.

Die 54-Jährige erlitt schwere Verletzungen an denen sie sofort starb.

Während tödlichen Fahrt hatte der 26-jährige Fahrer kein Alkohol im Blut. Nach dem Horror-Unfall lag er zwölf Tage im Krankenhaus. Bleibende Schäden hat er heute nicht mehr. Schlimmer hat es seinen damaligen Beifahrer erwischt. Der Bauhelfer erlitt mehrere Brüche, auch seine Lunge wurde verletzt.

Am Mittwoch entschuldigte er sich vor dem Landgericht Potsdam für seine Todesfahrt. Es tue ihm sehr leid. Er wisse, dass er eine große Lücke in das Leben der Hinterbliebenen hinterlassen habe.

Das Urteil fiel recht milde aus: Er wurde zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt - ausgesetzt auf drei Jahre Bewährung. Zwei Jahre lang darf er nun kein Auto fahren und muss zudem 5000 Euro an die Björn Schulz Stiftung überweisen.


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