Insassen fliehen aus Gefängnis: Mit Erdnuss-Butter!

Brandy K. wurde einen Tag später als seine Kumpels geschnappt.
Brandy K. wurde einen Tag später als seine Kumpels geschnappt.

USA - Es gibt Gefängnis-Insassen, die graben sich einen Tunnel oder binden Bettlaken für die Flucht zusammen. Und dann gibt es welche aus einem Gefängnis in Alabama, die stinknormale Erdnussbutter benutzten.

Wie "ABCnews" berichtet, sollen die Männer einen neuen Gefängnis-Mitarbeiter clever ausgetrickst haben. Mit Erdnussbutter änderten sie einfach die Nummern über den Zellen. Das wurde dem Mann, der gleichzeitig 150 Strafgefangene bewachen sollte, zum Verhängnis.

Als ein Insasse fragte, ob der Wärter ihm seine Zelle aufschließen könne, schloss er stattdessen die Tür zur Freiheit auf. Mit zusammengebundenen Bettdecken schafften es insgesamt zwölf Insassen über den angrenzenden Hochsicherheitszaun zu klettern.

Offenbar nicht das erste Mal, dass sie Männer irgendwelche Tricks ausheckten. "Du musst auf Zack bleiben. Dieses Mal haben wir einen Fehler begangen. Dafür gibt es keine Entschuldigung", so Sheriff James Underwood.

Innerhalb von acht Stunden konnten elf der Geflohenen aber wieder gefasst werden. Brandy K. schaffte es einen Tag länger als seine Kumpels in der Freiheit, aber mittlerweile wurde auch er wieder geschnappt.

Ein Insasse wurde wurde beim Versuch zu flüchten, verletzt. Er blieb am Zaun hängen.

"Sie haben sich offenbar die Erdnussbutter zusammengespart", so Underwood. Für die Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren wird sich ihre Strafe nun wahrscheinlich verlängern.


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