Donald Trump will "Antifa" als Terrororganisation einstufen

Washington - US-Präsident Donald Trump (73) erwägt nach eigenen Worten, die Antifa-Bewegung in den USA als terroristische Organisation einzustufen, so der US-Präsident am Samstag auf Twitter.

Eine Fahne der Antifa und eine Regenbogenfahne wehen vor dem Kapitol während einer Demonstration für das Ende der Rassendiskriminierung. (Archivbild)
Eine Fahne der Antifa und eine Regenbogenfahne wehen vor dem Kapitol während einer Demonstration für das Ende der Rassendiskriminierung. (Archivbild)  © Alex Edelman/Zuma Press/dpa

Man ziehe einen solchen Schritt in Betracht, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. "Das würde es der Polizei erleichtern, ihre Arbeit zu machen", fügte er hinzu.

Trump hatte die Antifa zuletzt mehrfach kritisiert. So sprach er etwa bei einer Wahlkampfveranstaltung davon, dass es sich bei den Aktivisten um "kranke, schlimme" Menschen handele.

Nach Angaben der Anti-Rassismus-Organisation Anti-Defamation League (ADL) ist unklar, wie viele aktive Mitglieder die Bewegung in den USA hat. Es handele sich um eine "lose Ansammlung von Gruppen, Netzwerken und Einzelpersonen", schreibt die Organisation.

Die beiden republikanischen Senatoren Ted Cruz (48) und Bill Cassidy (61) hatten vor wenigen Tagen eine Resolution eingebracht, in der sie sich dafür aussprechen, dass Gruppen, die der Antifa-Bewegung zuzuordnen seien, als inländische Terrororganisationen eingestuft würden.

Bei Aktivisten der Antifa handele es sich um "gewalttätige, maskierte Tyrannen»" erklärte Cassidy. Die beiden Senatoren verwiesen unter anderem auf den Angriff auf den konservativen Journalisten Andy Ngo (33).

Er war Medienberichten zufolge bei Zusammenstößen zwischen Antifa-Aktivisten und rechten Demonstranten in Portland (Oregon) verletzt worden.

Präsident Donald Trump (73) will die Antifa als Terrororganisation einstufen lassen. Dies würde auch die Polizeiarbeit erleichtern. (Archivbild)
Präsident Donald Trump (73) will die Antifa als Terrororganisation einstufen lassen. Dies würde auch die Polizeiarbeit erleichtern. (Archivbild)  © Carolyn Kaster/AP/dpa

Mehr zum Thema Transgender:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0