Auto mit Leichen in reißendem Fluss gefunden! Waren es Austausch-Studenten?

Wochenlang "klebte" der Mietwagen an diesem Stein in der reißenden Strömung.
Wochenlang "klebte" der Mietwagen an diesem Stein in der reißenden Strömung.  © Polizei

Fresno - Brenzliger Rettungseinsatz am Freitagnachmittag in der Nähe des kalifornischen Fresno. In der Mitte des reisenden Kings River klebt ein roter Kleinwagen an einem Felsen. Das Auto ist komplett zerschellt, im Innenraum macht die Feuerwehr einen grausigen Fund!

Wie die Ermittler gegenüber der New York Post bekannt gaben, war der Wagen durch eine Absperrung gekracht und dann rund 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden Insassen hatten keine Chance.

Das Schlimme: Der Unfall ereignete sich schon vor einigen Wochen, doch den Rettungskräften waren die Hände gebunden. Weil der Fluss eine derartige Strömung hatte, mussten sie warten bis diese sich einigermaßen beruhigt hatte, um das Wrack aus den Fluten zu bergen.

Mit einem Helikopter und einem Stahlseil gelang die schließlich. Aus dem demolierten Wagen wurden die Leichen zweier junger Erwachsener befreit. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei den Toten um ein Paar aus Thailand, das gemeinsam an einem Austauschprogramm in den USA teilnahm.

Thiwadee S. (24) und Parapol C. (28) hatten sich am 26. Juli einen Mietwagen geliehen, um mit diesem die Natur und Umgebung des "Kings Canyon National Park" zu erkunden. Dabei kam es zu dem Horror-Crash.

Den Ermittlern war schnell klar, dass es eine Verbindung zwischen dem Wrack im Fluss und den beiden Vermissten geben musste. Doch durch Schneeschmelze in der Sierra Nevada war der Wasserpegel derart hoch und die Strömung so stark, dass die Bergung auch für die Rettungskräfte lebensgefährlich hätte werden können.

Diese sahen sich besonders mit dem Unverständnis der Öffentlichkeit und der Wut und Trauer der Familien der beiden Opfer konfrontiert, die extra aus Asien angereist waren.

Die Identifizierung der Leichen steht jedoch noch aus. Besonders, weil noch ein weiteres Paar aus China vermisst wird. Yinan W. und Jie S. (30) verschwanden im August im selben Nationalpark.


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