Hat sich Coca Cola gesund gekauft?

Der Coca Cola-Konzern soll durch Geldspenden versucht haben, sein Images aufzubessern.
Der Coca Cola-Konzern soll durch Geldspenden versucht haben, sein Images aufzubessern.

New York - Süß, süßer, Coca-Cola. Mit den bekannten Dickmacher-Vorurteilen wollte der Süßgetränke-Konzern jetzt wohl ein für allemal aufräumen. Gekaufte Forschungen sollten die eigenen Limonaden als unbedenklich einstufen.

Laut Berichten von "Deutschlandfunk" wird das Unternehmen beschuldigt die unabhängige Foschungsorganisation "Global Energy Balance Network" bezahlt zu haben, damit diese durch ihre Studien Coke und Co. als gesund verkaufen.

Mithilfe der gezahlten 1,5 Millionen Dollar sollte Coca-Colas Image aufpoliert werden.

Die vom Konzern als Spende deklarierten Summen könnte jetzt für einen Riesen-Skandal um den Süßgetränk-Hersteller sorgen.

Immer mehr Menschen in den USA sind fettleibig.
Immer mehr Menschen in den USA sind fettleibig.

So sind laut der Nachrichtenagenurt "AP" mehrere E-Mails aufgetaucht, die eine systematische Bezahlung der Forscher belegen. Außerdem soll der Konzern laut "NWZ-Online" über die Führung und öffentliche Artikel von "Global Energy Balance Networks" mitentschieden haben. Zum eigenen Vorteil.

Rhona Applebaum, eine führende Mitarbeiterin im Bereich Wissenschaft und Gesundheit bei Coca-Cola, ist bereits zurückgetreten.

In den USA wird seit längeren über die ansteigende Fettleibigkeit diskutiert. Knapp ein Drittel der Erwachsenen gilt als zu dick. Grund ist vor allem die schlechte Ernährung.

Fotos: dpa/Waltraud Grubitzsch, dpa/Gero Breloer


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