Lehrerin soll Schüler (17) verführt haben: Nach dem Urteil fließen Tränen

Alfred - Der Prozess gegen eine verheiratete Lehrerin aus dem US-Bundesstaat Maine hat kürzlich ein überraschendes Ende gefunden. Der Pädagogin wurde eine illegale sexuelle Beziehung mit einem 17-jährigen Schüler vorgeworfen. Doch die Frau - Jill Lamontagne (30) wurde in allen Punkten freigesprochen.

Jill Lamontagne (30) wurde vor Gericht freigesprochen.
Jill Lamontagne (30) wurde vor Gericht freigesprochen.  © York County Sheriffs Office / Twitter Screenshot @

Als das Urteil verlesen wurde, brach die 30-Jährige vor lauter Erleichterung in Tränen aus. "Ich bin froh, dass die Wahrheit funktioniert hat", meinte die Lehrerin nach der Urteilsverkündung.

Geschlechtsverkehr im Klassenzimmer und Sex mit dem Minderjährigen in ihrer Wohnung wurden der US-Amerikanerin vorgeworfen. Gleichzeitig wollten die Ermittler wissen, warum sie mit dem Teenager zahlreiche Nachrichten und Anrufe ausgetauscht hatte.

Schon längere Zeit hatte die Lehrerin dem Jungen, der emotionale Probleme hatte, bei Schularbeiten geholfen. Eines Tages hatte sie ihn in der Schule in schlimmem Zustand angetroffen, als er ungewaschen aufgetaucht war und sich übergeben musste.

Auch damals kümmerte sich die Erwachsene rührend um den Jugendlichen. So gut, dass er sich in seine Lehrerin verliebte, wie die Daily Mail berichtet. Dies hatte der Junge seiner Mutter offenbart, als er ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

"Ich fühlte mich, als würde sie mich nicht mehr mögen", gab der Jugendliche Einblicke in sein Gefühlsleben. Vor Gericht wurde deutlich, dass es sich bei den Geschichten des heute 19-Jährigen über eine Liaison mit der Lehrerin um reine Lügengespinste handelte. "Als Fantasie eines Teenager-Jungen" bezeichnete ein Anwalt die Aussagen des jungen Mannes.

Zwei Stunden lange berieten die Juroren über das Urteil, das bei Jill Lamontagne Freundentränen auslöste.


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