Mutter öffnet Koffer nach Flugreise und muss geschockt losschreien

Fayetteville (USA) - Diese Reise von Merry Cannon (36), ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern (1 und 5), verlief mehr als unglücklich. Eigentlich wollte die Familie am 5. März von der US-Stadt Fayetteville aus nach Europa fliegen. Doch es kam alles anders.

Eine tote Ratte lag im Koffer von Merry Cannon.
Eine tote Ratte lag im Koffer von Merry Cannon.  © Facebook/Screenshot/Merry Stuhlsatz Cannon

Bereits ihr erster Flug wurde gecancelt, wodurch sie ihren Anschlussflug in Chicago verpassten. Der Grundstein für eine Serie von Pannen war gelegt. Denn in Chicago dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis man ihnen einen Ersatzflug anbieten konnte und das erst am nächsten Tag um 22 Uhr!

Als sie endlich in einem Flugzeug saßen, das tatsächlich Europa ansteuerte, beschlossen sie ihr erstes Reiseland zu streichen, da sie dafür nicht mehr genügend Zeit hatten. Deutschland fiel für die Familie aus, die dafür direkt nach Belgien flog.

Das war allerdings noch nicht alles: "Sie haben unser Gepäck für fünf Tage verloren", sagte Merry Cannon gegenüber "news.com.au".

"Am Abend bevor wir nach London fuhren, um nach Hause zu fliegen, wurde es um 22.30 Uhr geliefert. Ehrlich gesagt war es bis dahin komisch und mein Mann hat gescherzt, dass wir zu Hause wenigstens nicht all die Wäsche waschen müssen."

Merry Cannon aus Arkansas: Ich habe noch nie in meinem Leben so geschrien und geweint

Die Mutter auf einem Familienfoto.
Die Mutter auf einem Familienfoto.

Das Lachen verging der Familie ganz schnell, denn einer der Koffer stank bestialisch. "Als wir nach Hause in Arkansas zurückkamen, ging ich sofort zum Kundenservice-Schalter der American Airlines, um zu berichten, wie schrecklich meine Tasche stank. Ich sagte ihnen, dass es roch, als wäre etwas gestorben."

Eine Mitarbeiterin vertröstete die Mutter, dass es vermutlich Schimmel sei, der sich gebildet habe. Doch zu Hause fand die 36-Jährige dann heraus, was wirklich los war, als sie den Koffer auf der Veranda vor dem Haus öffnete.

"Als ich die Klamotten auspackte, habe ich eine [tote] Ratte gesehen. Ich habe noch nie in meinem Leben so geschrien und geweint. Ich rannte hinein und begann meine Hände und Arme zu schrubben. Ich hatte die Dinge in dieser Tasche berührt, weil American Airlines mir sagte, ich solle einfach alles waschen."

Die große Sorge von Merry Cannon bestand darin, sich eine Krankheit eingefangen zu haben. Deshalb rief sie das US-Gesundheitsministerium an. Dort riet man ihr alles zu verbrennen, auch wegen der Gefahr, dass Flöhe im Gepäck hätten sein können.

Schließlich beschwerte sich Cannon erneut bei American Airlines. Dort zahlte man ihr letzten Endes eine Entschädigung, die in etwa halb soviel wert war, wie ihr Gepäck: 1600 US-Dollar (knapp 1300 Euro).


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