Es muss nicht immer Suff sein: Damit esst ihr euch euren Partner schön

Minnesota (USA) - Wer gerade eine Flaute im Bett hat oder merkt, dass er seinen Partner irgendwie nicht mehr ganz so heiß wie am Anfang findet, sollte nicht gleich das Handtuch werfen und die Beziehung beenden. Manchmal braucht es nur die richtige Mahlzeit ...

Ihr sehnt Euch nach etwas Feuer im Bett? Dann solltet Ihr darauf achten, was Ihr esst.
Ihr sehnt Euch nach etwas Feuer im Bett? Dann solltet Ihr darauf achten, was Ihr esst.  © 123RF

Denn glaubt man einer Studie aus den USA, ist das Sprichwort "Liebe geht durch den Magen" gar nicht so weit hergeholt.

So sollen Frauen, die scharfes Essen verspeist haben, plötzlich wieder mehr Lust ihrem Liebsten gegenüber verspürt haben. Nach einer heißen Mahlzeit finden sogar ein Fünftel der Testpersonen ihr Gegenüber attraktiver.

Psychologen behaupten, dass dieser Effekt mit unserer unbewussten Assoziation von Essensempfindungen - wie heiß und scharf - mit Wörtern, die man verwendet, um Attraktivität zu beschreiben, zusammenhängt.

Die leitende Forscherin Jenni Miska von der St. Cloud State Universität in Minnesota erklärt gegenüber dem Magazin "Psi Chi: "Wir haben festgestellt, dass ein scharfer Geschmack sowohl das romantische Interesse als auch die physische Attraktivität erhöht."

Statt Süßigkeiten sollten Paare ihrer Libido zuliebe auf  warme und scharfe Speisen zurückgreifen.
Statt Süßigkeiten sollten Paare ihrer Libido zuliebe auf warme und scharfe Speisen zurückgreifen.  © 123RF

Dieser Fakt untermauert die Annahme, dass sensorische Erfahrungen - in diesem Fall der Geschmack - die kognitiven Wahrnehmungen hinsichtlich möglicher Beziehungen beeinflussen könnten.

Während der Studie gab man 87 Frauen süße, scharfe oder fade Snacks zu essen. Anschließend sollten die Testpersonen Bilder von männlichen Gesichtern bewerten.

Was auffällt: Diejenigen, die etwas Scharfes gegessen haben, gaben den Männern eine durchschnittliche Punktzahl von 4,46 in Sachen Attraktivität. Damit lagen sie mit ihren Bewertungen um 21 Prozent höher, als die Frauen, die etwas Süßes genascht hatten.

Die "Spice-Girls" waren laut Sun zudem um 28 Prozent romantischer interessiert. Im Bewertungssystem sah das dann so aus: Die scharfe Gruppe gab den Männern eine 4,08, die süße Gruppe eine 3,2 und diejenigen, die nur etwas fades gegessen hatten, bewerteten die männlichen Gesichter mit einer 3,45.

Man könnte also die Behauptung aufstellen, dass Süßigkeiten das Liebesleben alles andere als versüßen. "Würzige Aromen lösten ein höheres Maß an körperlicher Anziehungskraft und romantischem Interesse aus", fasst die US-Forscherin zusammen.

Auch die Temperatur der Speisen ist entscheidend: Die Ernährungswissenschaftlerin Amanda Ursell erklärt, dass warme Speisen die Libido auch durch die Stimulation des Blutflusses steigern können.

Titelfoto: 123RF


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