Raubkatze bricht aus Zoo-Gehege aus und beginnt tödliche Jagd

New Orleans - Schock in beliebten Zoo! Ein dreijähriges Jaguar-Männchen war ausgebrochen und ging innerhalb einer Stunde auf eine tödliche Jagd.

Das Jaguar-Männchen war ungefähr eine Stunde lang auf freiem Fuß.
Das Jaguar-Männchen war ungefähr eine Stunde lang auf freiem Fuß.  © Facebook/Audubon Zoo

Gegen 7.20 Uhr entkam die Raubkatze "Valerio" am Morgen aus ihrem Gehege im "Audubon-Zoo" in den USA. Sofort evakuiert man das Gelände.

Einmal auf freiem Fuß erwachten im Tier die tödlichen Instinkte. Der dreijährige Jaguar ging auf die anderen Zoo-Bewohner los.

Es seien zwar keine Menschen verletzt worden, leider starben bei Valerios Angriff aber insgesamt acht Tiere. Bis etwa 8.15 Uhr tötete er "fünf Alpakas, ein Emu und zwei Füchse", teilte der Zoo mit. Dann wurde die Katze von Tierpflegern betäubt.

"Wir untersuchen noch, wie das passieren konnte", erklärt ein Sprecher der Anlage erschüttert.

Ersten Untersuchungen nach, soll das Dach des Raubtier-Geheges beschädigt gewesen sein. "Bis die Untersuchungen und Reparaturen nicht abgeschlossen sind, wird dort vorerst kein Tier untergebracht."

Menschliches Versagen wurde von den Ermittlern ausgeschlossen. Die Tierpfleger haben demnach keinen Fehler bei der Betreuung gemacht haben.

Valerio soll trotz seines tödlichen Ausbruchs nicht eingeschläfert werden. "Leider hat er getan, was Jaguar nun so tun," meint Zoo-Kurator Joel Hamilton.

Valerio ist einer von zwei Jaguaren, die im "Audubon-Zoo" leben. Weibchen "Ix Chel" war zum Zeitpunkt des Vorfalls in einem separaten Gehege untergebracht. Am Sonntag blieb der Zoo zunächst geschlossen.

Titelfoto: Facebook/Audubon Zoo


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