USA-Partnerstadt Akron schaut neidisch nach Chemnitz

Leere Straßen zwischen den Wolkenkratzern:
Akron hätte gern mehr Menschen in der City.
Leere Straßen zwischen den Wolkenkratzern: Akron hätte gern mehr Menschen in der City.  © Stadt Chemnitz

Chemnitz - Die Chemnitzer City ist den Amis um zehn Jahre voraus! Zumindest in Sachen Innenstadtbelebung und Flair.

Denn unsere Partnerstadt Akron im Bundesstaat Ohio blickt seit dem Besuch von OB Barbara Ludwig (55, SPD) neidisch über den Ozean.

Daniel Horrigan (55), OB der 200.000-Seelen-Stadt, hat sich vorgenommen, in zehn Jahren genau da zu sein, wo Chemnitz jetzt ist.

„Besonders die Themen Nahverkehr und Nahversorgung sind Teil des Masterplans“, erklärt OB Ludwig. „Die gibt’s dort nämlich so gut wie gar nicht.“

Das Chemnitzer Modell und die Bebauung der City und des Brühls lässt die Amis staunen. Außerdem versucht Akron verzweifelt, junge Leute in die City zu locken. „Sie wollen eine Stadt, die Menschen Anlässe gibt, sich zu treffen“, erzählt die Rathaus-Chefin.

Anlässe hat Chemnitz jedenfalls genug - vom Kosmonaut-Festival mit mehr als 15 000 Besuchern über die Konzerte bei „Am Kopp“, Opernball, Stadtfest und die Filmnächte. Außerdem wollen sich die Amis das duale Schulsystem bei uns abgucken, um ihre Absolventen schneller ins Berufsleben zu integrieren.

In Sachen Nahverkehr ist Chemnitz den Amis
um zehn Jahre voraus.
In Sachen Nahverkehr ist Chemnitz den Amis um zehn Jahre voraus.  © Harry Härtel/Haertelpress
Um die 15.000 Besucher stürmen jedes
Jahr das Kosmonaut-Festival in Rabenstein.
Um die 15.000 Besucher stürmen jedes Jahr das Kosmonaut-Festival in Rabenstein.  © Andreas Wetzel

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