Kampfhund geht brutal auf Kinder los: Schwangere Mutter muss alles mit ansehen!

Ein Pitbull-Terrier hat eine Mutter und ihre beiden Kinder angegriffen.
Ein Pitbull-Terrier hat eine Mutter und ihre beiden Kinder angegriffen.  © Screenshot/GoFundMe

Pennsylvania - Es ist einfach die Horror-Vorstellung für jede Mutter: Du musst mit ansehen, wie deine Kinder brutal angegriffen werden und kannst so gut wie nichts dagegen tun. Genau so etwas musste Margot Warfel jetzt erleben.

Sie war gerade mit dem Auto zu Hause angekommen, hatte ihren Sohn (5) bereits aus dem Wagen gehoben und war dabei, die zweijährige Ruby in ihrem Kindersitz loszumachen. Plötzlich ging alles ganz schnell:

Ein Pitbull-Terrier war von einem Nachbargrundstück ausgebüxt und rannte auf die Familie zu. Was Mutter und Sohn dann mit ansehen mussten, ist einfach schrecklich:

Der Kampfhund sprang ins Auto zu Ruby und attackierte die Zweijährige auf brutalste Weise. "Was wir erlebt haben, ist schlimmer als jeder Albtraum", erklärt Margot Warfel.

Der Kampfhund war bei einem Nachbar ausgebüchst und hatte die Kinder schwer verletzt. (Symbolbild)
Der Kampfhund war bei einem Nachbar ausgebüchst und hatte die Kinder schwer verletzt. (Symbolbild)  © 123RF

Geistesgegenwärtig versuchte die zweifache Mutter, die laut Sun auch noch schwanger war, den Pitbull-Terrier von ihrer Tochter wegzuzerren.

Doch das Tier war rutschig vom Regen und trug kein Halsband, an dem die sie hätte Halt finden können. "Als ich es endlich geschafft habe, den Hund von meiner Tochter und aus dem Van zu ziehen, ging er direkt auf meinen kleinen Jungen hinter mir los."

Der aggressive Kampfhund schubste ihn zu Boden und begann, auch ihn anzugreifen. In Todesangst kämpfte die Mutter mit dem Pitbull, versuchte mit bloßen Händen dessen Maul zu öffnen.

"Ich verletzte mich an den Fingern, am Arm und am Hals. Auch meine Knie und Unterarme wurden bei der Attacke aufgeschürft. Doch das ist nichts gegen die Verletzungen, die meine Kinder erleiden mussten." Durch die Schreie wurden schließlich auch Passanten auf die Familie aufmerksam, doch sie waren keine große Hilfe.

"Ich werde niemals vergessen, dass ein Mann mit einem Messer zu mir sagte: 'Sorry, aber ich kann einfach keinem Tier wehtun' währenddessen dieses Tier versuchte, meinen Sohn zu töten. " Die Mutter schrie panisch: "Meine Babys! Meine Babys!"

Als der fünfjährige Charlie endlich frei war, meinte er zu Margot: "Mama, das war ein wirklich böser Hund." Die US-Amerikanerin erinnert sich, dass ihre Hände so blutig waren, dass es ihr schwer fiel, überhaupt den Notruf mit ihrem Handy zu wählen.

Im Krankenhaus der nächste Schock: Bei beiden Kindern wurden schwere Fleischwunden im Gesicht sowie Nerven- und Muskelschäden festgestellt. Der kleine Junge wird nie wieder Lächeln können. Auch um Ruby steht es nicht gut: Ihr Mund hängt an einer Seite runter, ihr linkes Auge schließt sich nicht mehr.

Auf GoFundMe wurde jetzt eine Spenden-Aktion ins Leben gerufen, um die künftige medizinische Versorgung der Kinder bezahlen. "Sie haben einen langen Weg vor sich", erklärt Margot.

Der Besitzer des Pitbulls wurde bereits angeklagt. Ihm wird schwere Körperverletzung, Gefährdung von Personen und unterlassene Kontrolle seines Hundes vorgeworfen.

Titelfoto: Screenshot/GoFundMe


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