Hochschwangere geht kurz vor Geburt saufen, dann kommt das Baby

Minneapolis/USA - Wie verantwortungslos kann eine Mutter sein? In den USA wird einer 29-Jährigen jetzt der Prozess gemacht, nachdem sie schuld am Tod ihres Neugeborenen sein soll.

Obwohl sie schwanger war, trank sie mehrere Gläser Whiskey. (Symbolbild)
Obwohl sie schwanger war, trank sie mehrere Gläser Whiskey. (Symbolbild)  © 123RF/Vadim Guzhva

Rianna Marie Cameron aus dem US-Bundesstaat Minnesota soll am 30. Dezember des vergangenen Jahres, obwohl sie hochschwanger war, auf einer Sauftour unterwegs gewesen sein. Laut "CBS Local" wurden die Beamten nach einem Anruf des Vaters um 20.39 Uhr zum Haus der Familie gerufen.

Der Mann fand seine die schwangere Freundin desorientiert im Schlafzimmer vor. An ihren Füßen lag das neugeborene Baby - immer noch mit der Nabelschnur verbunden.

Als die Polizisten schließlich eintrafen, fanden sie zunächst zwei weitere Kinder im Alter von zwei und drei Jahren vor.

Dann entdeckten sie im zweiten Stock des Hauses auch Rianna. Das Baby war zu diesem Zeitpunkt schon lila angelaufen und schien nicht mehr zu atmen.

Die Beamten begannen noch vor Ort mit der Wiederbelebung des Kindes, der Notarzt brachte das Baby anschließend in ein Krankenhaus. Dort wurde es eine Stunde später für tot erklärt.

Eine Obduktion ergab, dass das Neugeborene aufgrund von "Komplikationen wegen einer akuten Alkoholvergiftung und einer nicht sauberen Geburt" starb.

Die 29-Jährige erzählte später, dass sie seit 17 Uhr an dem Abend trinken gewesen sei und etwa einen Liter Whiskey zu sich nahm. Das Baby kam demzufolge auch schon mit einem starken Alkoholgehalt im Blut zur Welt. Laut des Berichts sei es nicht das erste Mal, dass die Mutter Probleme mit Alkohol habe.

Nun muss sie sich vor Gericht verantworten. Ihr droht eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.


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