Schwangere findet ihren Mann kurz vor der Geburt leblos auf

Minnesota (USA) - Diese beiden bekommen wohl einfach nicht genug von Wundern: Anders kann man sich die unglaubliche Geschichte von Andrew und Ashley Goette aus den USA einfach nicht erklären!

Die junge Familie: Ashley, Andrew und Baby Lennon.
Die junge Familie: Ashley, Andrew und Baby Lennon.  © gofundme.com/teamgoette

Am 16. Oktober fand Ashley ihren Liebsten leblos auf. Er atmete nicht mehr. Obwohl die US-Amerikanerin am nächsten Tag ihr Baby bekommen sollte und hochschwanger war, tat sie ihr Bestes, um ihren Mann zu retten.

Sie führte eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und alarmierte den Notruf. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte Andrew einen Herzstillstand.

Im United Hospital in St. Paul angekommen, sah es nicht gut für den werdenden Vater aus: "In den ersten Stunden in der Notaufnahme und auf der Intensivstation war die Prognose schlecht", erklärt das Paar auf der GoFundMe-Seite.

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Die Untersuchungen deuteten auf eine "katastrophale Hirnverletzung" hin. "Das Team von Spezialisten, die Andrew behandelten, bereitete seine Familie auf das Schlimmste vor."

Es gab wenig Hoffnung, dass er wieder aufwachen würde.

Ashley wollte das Baby erst bekommen, wenn ihr Mann wieder aufwacht

Das Paar hält während der schlimmen Stunden im Krankenhaus Händchen.
Das Paar hält während der schlimmen Stunden im Krankenhaus Händchen.  © gofundme.com/teamgoette

Damit sein Gehirn sich erholen konnte, senkten die Ärzte seine Körpertemperatur. Seine Familie wachte währenddessen an seinem Klinikbett. Ashley versprach, dass sie ihr Baby erst bekommen würde, wenn ihr Mann aufgewacht war. "Sie war die ganze Zeit an seiner Seite. Ruhig und gefasst."

Am nächsten Tag wagten die Ärzte den nächsten Schritt, erwärmten den Körper von Andrew und trennten ihn von den lebenserhaltenden Maschinen.

Als eine Krankenschwester die Beruhigungsmittel abstellte, begann Andrew zu zucken. Zunächst befürchtete man, dass der junge Mann einen Anfall bekommen könnte, doch seine Pflegerin sprach ihn hoffnungsvoll an: "Andrew, öffne deine Augen."

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Und als würde man sich in einem Hollywood-Film befinden, tat der werdende Vater, was ihm befohlen wurde und schlug die Augen auf. Das erste Wunder war geschehen!

In den nächsten 36 Stunden erholte sich Andrew weiter. Er brauchte schließlich Kraft, wo doch seine Frau in den Wehen lag und ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Auch Ashley musste operiert werden

Es sah nicht gut aus für Andrew. Der werdende Vater war nach seinem Herzstillstand an viele Maschinen angeschlossen.
Es sah nicht gut aus für Andrew. Der werdende Vater war nach seinem Herzstillstand an viele Maschinen angeschlossen.  © gofundme.com/teamgoette

Da ihr Mann aber noch eine 24-Stunden-Überwachung benötigte, befürchtete Ashley, dass sie das gemeinsame Kind allein zur Welt bringen müsse. Doch das Ärzteteam fasste sich ein Herz und schob Andrew samt der ganzen Geräte in den Kreißsaal. Dafür wurde sogar seine wichtige Herz-Behandlung verschoben.

Am nächsten Tag musste das Paar erneut stark sein, denn ihr Baby konnte nicht auf natürlichem Wege auf die Welt kommen. Die Ärzte mussten einen Kaiserschnitt durchführen. Weil Andrew noch immer am Bett gefesselt war und im OP kein Platz dafür war, musste er die künstliche Geburt seines Kindes über FaceTime aus dem Nebenzimmer mitverfolgen. "Nicht die Situation, auf die sie gehofft hatten, aber war die ganze Woche nicht schon voller unerwarteter Ereignisse?!"

Der kleine Lennon kam gesund auf die Welt und machte Wunder Nummer zwei aus.

Sein Vater musste drei Tage später am Herzen operiert werden, um seine Herzrhythmusstörungen zu beheben. Es lief glücklicherweise alles glatt!

Nun hofft die kleine Familie, über Spenden die vielen Untersuchungen und Eingriffe im Krankenhaus bezahlen zu können. Insgesamt 25.000 Dollar benötigen sie dafür. Wer ihnen helfen möchte, kann das >>> hier tun. Wenn die Summe zustande kommt, wäre es dann wohl das dritte Wunder für Ashley und Andrew ...

Titelfoto: gofundme.com/teamgoette

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