Verwirrte 19-Jährige läuft mit eigenem Auge in der Hand umher

Es waren Szenen wie im Grusel-Krimi. Eine Frau rannte mit dem eigenen Auge in der Hand herum.
Es waren Szenen wie im Grusel-Krimi. Eine Frau rannte mit dem eigenen Auge in der Hand herum.  © dpa (Symbolbild)

Anderson (USA, South Carolina) - Eine offenbar verwirrte Frau hat die Bewohner von Anderson am Morgen des 6. Februars verschreckt. Es waren Szenen wie in einem schlimmen Film.

In Anderson hat Pfarrer Terry Mitchell laut NYPOST gegen 11 Uhr eine verwirrte und blutende Frau (20) vor der "South Main Chapel" entdeckt.

Sie blutete im Gesicht und hielt in ihrer Hand den eigenen Augapfel. Sie musste sofort per Rettungshubschrauber ins örtliche Krankenhaus transportiert und notoperiert werden.

Die örtliche Polizei rätselt, was der 20-jährigen Frau zugestoßen sein könnte. Die Beamten sind sich unsicher, ob das Opfer sich absichtlich selbst verstümmelte oder ob sie Opfer eines Unfalls oder Verbrechens wurde. Augenzeugen hätten sie zudem an einem nahe gelegenen Zuggleis gesehen.

Fest steht, dass die junge Frau sehr verwirrt war und sich gegen eine ärztliche Behandlung gewehrt hatte.

Laut Sheriff Chad McBride waren insgesamt drei Polizisten und zwei Notärzte nötig, um die Frau beruhigen und sie zu überreden, dass es ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.

Update 24. Februar 2018 - sie ist erblindet und im Krankenhaus

Neue Details sind in dem mysteriösen Fall aufgetaucht: Eine traurige Nachricht ist nun Gewissheit: Sie ist erblindet und muss sich noch immer im Krankenhaus aufhalten und wird medizinisch betreut.

Sehr wahrscheinlich trieben Drogen die 20-Jährige zu ihren Augen-Gemetzel. Die Ärzte vermuten nunmehr, dass Kaylee Muthart Metamphetamin einnahm, das höchstwahrscheinlich mit Crystal Meth gemischt war. Laut The Sun soll die US-Amerikanerin Stimmen gehört haben, dass sie ihre Augen opfern müsse, um in den Himmel zu gelangen und so den Weg in die Hölle vermeiden zu können.

Die Mutter ist über die Handlung ihrer Tochter am meisten schockiert. Sie befürchtet, dass ein Zusammenhang zwischen dem Auszug ihres Kindes aus dem Elternhaus und dem Augen-Ausstechen besteht. Die Tochter soll vom Freund das gefährliche Drogen-Gemisch erhalten haben.

"...es ist eine grauenvolle Sache, aber ich bin immer noch dankbar, weil Gott ihr Leben verschont hat", so die Mutter, die bereits eine GoFundMe-Spendenseite für das verwundete Kind ins Leben berufen hat. Dort wurden schon mehr als 8000 Euro für die 20-Jährige gesammelt.


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