Mutter benutzt einen Tampon und kann von Glück sagen, dass sie noch lebt

Beverley - Eine zweifache Mutter deckt auf, wie sie durch einen Tampon beinahe ihr Leben verloren hätte. Alles begann ausgerechnet an einem Freitag, dem 13. (des Monats Juli), als sie mit hohem Fieber erwachte.

Eine Frau hält einen Tampon in der Hand. (Symbolbild)
Eine Frau hält einen Tampon in der Hand. (Symbolbild)  © 123RF

Amanda Stanley hatte den Tag zuvor noch mit ihren Kindern verbracht, wusste jedoch an dem besagten Unglückstag sofort, dass sie zu schwach sein würde, sich um diese zu kümmern. Deshalb rief sie den Vater an, damit sich dieser dem Nachwuchs annähme.

Mit einer warmen Decke setzte sich die 37-Jährige (im Hochsommer) auf die Couch, weil sie fröstelte und suchte am Nachmittag verzweifelt einen Arzt auf. Dieser stellte bei ihr einen Körpertemperatur von mehr als 40 Grad Celsius fest.

"Da bekam ich es mit der Angst zu tun", sagte Stanley gegenüber Daily Mail. Ich hatte noch nie von einem Erwachsenen mit so hoher Temperatur gehört", bemerkte die 37-Jährige entsetzt.

Unverzüglich führten Ärzte Bluttests bei der Patientin durch. Der Verdacht auf Lyme Borreliose bestätigte sich jedoch nicht. Stattdessen wurde eine Steptokokken-Infektion festgestellt. Erst bei der Heimkehr von der Untersuchung wurde der Erkrankten klar, was für den Fieberschub gesorgt haben könnte.

Amanda Stanley hätte durch einen Tampon beinahe ihr Leben verloren.
Amanda Stanley hätte durch einen Tampon beinahe ihr Leben verloren.  © Facebook Screenshot

Beim Blick auf das Toilettenpapier erkannte sie darauf eine merkwürdige Übereinstimmung mit der Beschaffenheit ihres Tampons.

Sie bemerkte, dass es das Futter war, dass die Baumwolle zusammenhält. Es muss abgebrochen und stecken geblieben sein.

Als sie die Mediziner mit ihrer Vermutung konfrontierte, bestätigten diese die Vorahnung und diagnostizierten ein toxisches Schocksyndrom. Bakterien hatten sich im Körper der Frau breitgemacht und Giftstoffe freigesetzt.

Dank Antibiotika konnte die Infektion zum Glück rechtzeitig behandelt werden. Doch die Ärzte schickten der US-Amerikanerin gleich noch eine Warnung hinterher. Wäre sie nur 24 Stunden später ins Krankenhaus gekommen, wäre sie sehr wahrscheinlich gestorben.

"Ich hatte wirklich Glück, dass ich auch das Stück Tampon entdeckt habe", zieht die Patientin, der es inzwischen wieder richtig gut geht, glücklich Bilanz.

"Ich möchte, dass andere nun über diese Sympotome Bescheid wissen, denn je früher sie behandelt werden, umso besser", nennt Stanley außerdem den Grund, warum sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit geht.


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