Darum freuen sich Terroristen über Trumps Einreisestopp

Donald Trumps Einreisestopp stößt bei Islamisten auf Begeisterung.
Donald Trumps Einreisestopp stößt bei Islamisten auf Begeisterung.

Washington - Es ist DAS Diskussionsthema der letzten Tage: Donald Trumps Einreisestopp. Während dieses Dekret viel Kritik aus aller Welt erntet, feiern IS-Terroristen und al-Qaida-Sympathisanten die Verbannung der Muslime. Doch warum?

Wie die Independent berichtet, tauchten auf sozialen Medien und bei der Durchleuchtung von Chatverläufen Gespräche über den Einreisestopp auf, in denen dieser als "gesegneter Bann" bezeichnet wird.

Es ist davon auszugehen, dass dies eine Anspielung auf den Irakkrieg ist, den Extremisten 2003 ebenfalls als "gesegnete Invasion" bezeichneten. Denn durch die dadurch entstandene Amerika-Feindlichkeit in der Bevölkerung, konnten Dschihadistengruppen erst richtig gedeihen.

Auch das kürzlich unterzeichnete Dekret, das Bürgern aus sieben vorwiegend muslimischen Ländern die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert, wird nun als erneuter Beweis gesehen, dass sich die USA im Krieg mit dem Islam befinden.

Das spielt den Terroristen natürlich in die Hände. Denn schon oft hieß es von deren Seite aus, dass eine Diskriminierung der Muslime in westlichen Ländern gewünscht ist.

Denn jene Menschen würden sich eher dem IS anschließen. In einem Propaganda-Blatt, dass der Spiegel zitiert, heißt es:

"Die Muslime im Westen werden bald vor die Wahl gestellt: Entweder sie legen ihren Glauben ab, oder sie schließen sich dem 'Islamischen Staat' an, um der Verfolgung durch die Kreuzzügler-Regierungen und ihre Bürger zu entkommen".

Damit hat der amtierende US-Präsident also ein Paradoxon hervorgerufen: Denn seiner Meinung nach, ist die Regelung eine Möglichkeit, Terrorismus zu stoppen.

In den nächsten 90 Tagen dürfen keine Staatsbürger aus dem Irak, Libyen, Somalia, Jemen, Sudan und dem Iran in die USA einreisen, selbst wenn sie ein gültiges Visa besitzen.


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