Trump-Unterstützer hinterlässt Kellnerin diese Nachricht auf Rechnung

Ein Unterstützer von Donald Trump hinterließ einer dunkelhäutigen Kellnerin eine Nachricht auf der Rechnung.
Ein Unterstützer von Donald Trump hinterließ einer dunkelhäutigen Kellnerin eine Nachricht auf der Rechnung.

Washington D.C. - Als drei Freunde und Trump-Unterstützer am Wochenende der Amtseinführung nach etwas zu Essen suchten, landeten sie im Restaurant der dunkelhäutigen Kellnerin Rosalynd Harris. Was am Ende passierte, hatte sie wohl nicht erwartet.

Die Frau aus Washington D.C. bemerkte schnell, dass ihre drei Gäste aus Texas, Anhänger des umstrittenen Präsidenten Donald Trump (70) waren. Allerdings war sie vom "women's march" (TAG24 berichtete) noch ganz angetan. Der Protestzug für die Rechte von Frauen war durch Millionen Menschen weltweit unterstützt worden.

Rosalynd entschied deshalb, sich professionell und freundlich gegenüber ihren anders gesinnten Gästen zu verhalten. Das Essen lief gut, man unterhielt sich sogar ganz nett.

Als die Gäste das Restaurant verließen, fand Rosalynd dann eine Nachricht auf der Rechnung - und 450 Dollar Trinkgeld!

"Wir mögen aus unterschiedlichen Kulturen kommen und in einigen Themen nicht übereinstimmen, aber wenn alle ihr Lächeln und ihre Güte teilen würden, wie du dein wunderschönes Lächeln, wird unser Land als ein Volk zusammenkommen.", schrieb Jason White, einer der Männer aus Texas. "Keine Rasse. Kein Geschlecht. Nur Amerikaner! Gott segne Dich!"

Gegenüber der Washington Post erzählte White später, dass er von Anfang an ein Unterstützer von Trump gewesen wäre. Aber er findet, dass die Amtseinführung wie auch der "women's march" zusammen eine Grundlage darstellen, was es heißt "Amerikaner zu sein".

User im Netz streiten jetzt, ob die Nachricht wirklich ernst gemeint ist. Viele finden, dass White angesichts der angespannten Politik-Situation besonders freundlich sein wollte. Andere glauben aber, dass er die 450 Dollar Trinkgeld sarkastisch gemeint hat - schließlich ist Donald Trump der 45. Präsident geworden. Es wäre kein Akt der Güte, er habe sich nur selbst gut fühlen wollen.

Kellnerin Rosalynd Harris hat sich trotz allem über das unerwartete Glück gefreut und ist dankbar für das Geld. Fragt sich nur, was ihr persönlich mehr bringt: Die 450 Dollar Trinkgeld oder das Kompliment für ihr schönes Lächeln.


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