Nerv. In dieser Wand klingelt seit 13 Jahren ein Wecker

Jerry Lynn zeigt einem Reporter die Wand, hinter der der Wecker seit 13 Jahren lebt.
Jerry Lynn zeigt einem Reporter die Wand, hinter der der Wecker seit 13 Jahren lebt.

Pittsburgh - Es ist kaum vorstellbar und klingt verrückt, aber in einem Haus in Pittsburgh (USA) klingelt seit 13 Jahren ein Wecker.

Jeden Tag 18:50 Uhr (Sommerzeit) geht das Piepen los. Erst leiser und dann mit deutlich anschwellender Lautstärke. Für zehn Minuten erfüllt schrilles Terrrorgefiepe das Haus der Familie Lynn (Im Video unten ab Minute 0:25). Doch warum tun sie nichts dagegen? Weil es eine größere Baumaßnahme bedeuten würde.

Denn der Wecker wurde im September 2004 bei Renovierungsarbeiten versehentlich in die Wand eingebaut. Der Hausbesitzer Jerry Lynn dachte sich damals, dies sei kein Beinbruch. Schließlich würde die Batterie früher oder später ihren Geist aufgeben.

Bislang dachte die aber nicht daran und haucht dem Wecker täglich neues Leben ein. Die Familie hat sich aber inzwischen daran gewöhnt. "Wir wissen ja, dass das Ding auch wieder aufhört zu piepen", sagt Jerry Lynn gegenüber dem Sender CBS Pittsburgh. Und irgendwie gehöre es inzwischen auch zum täglichen Leben dazu.

Und so wird der Wecker weiter schrillen, bis vielleicht irgendwann doch die Batterie ihren Geist aufgibt.


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